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Spielen, spielen, spielen... Auf ins Ravensburger Spieleland

Corinne, Mami von 2 Kindern (5 und 10 Jahre):


"
Mir persönlich hat es in solchen Parks generell zu viele Leute auf zu wenig Raum. Aber die Girls LIEBEN sie. Und ich muss einsehen: Es gibt auch kleinere, feine Vergnügungsparks bei denen alles etwas gemütlicher und ruhiger zu und her geht,perfekt für etwas kleinere Kinder - und für mich."


Die Ferien haben begonnen, Nachbarn und Gspändli sind bereits verreist, Papi ist am arbeiten und ich habe Lust mit den Kids etwas tolles abseits vom Alltag zu erleben.

 

Eine Freundin berichtet mir von ihrem Besuch im Ravensburger Spieleland. Seit 2016 gibt es die Möglichkeit direkt im Feriendorf - gut und günstig - zu übernachten, sie schwärmt. Überzeugt...

 

Unserem "3-Mädels-Road-Trip" steht nichts mehr im Weg.

 

Gleich nach dem Frühstück gehts los. Für eine Nacht benötigt es glücklicherweise keine grosse Packerei und um 10 Uhr passieren wir bereits den Zoll zur deutschen Grenze. Unser Navi lotst uns direkt zur Autofähre Konstanz-Meersburg, was so eigentlich nicht geplant war. Die Kinder finden die Idee mit einem Auto "Schiffli-zu-fahren" aber dann so toll, dass wir uns kurz entschlossen in die Autokolonne mit einreihen und fünf Minuten später auch schon losschippern. Die Überfahrt dauert 15 Minuten und bietet einen wunderschönen Blick über den Bodensee und die Schweizer Alpen. Für die Überfahrt bezahlen wir 14 Euro und erfahren vom Kontrolleur, dass wir uns dafür eine Menge Fahrzeit - ca. 40 Minuten - ersparen. Immer gut. Ab anderem Ufer sind es dann noch ca. 35 Minuten bis ans Ziel.

Im Städtchen Meersburg legen wir eine kurze Rast ein. Wir haben - schon wieder - Hunger und ich habe gehört, dass die Altstadt ganz bezaubernd sein soll. Da zwei volle Tage "Kinderbespassung" anstehen, nehme ich mir die Freiheit heraus, um diese kurze Sightseeing einzuplanen. Und die hat sich wahrlich gelohnt. Eine wunderschöne Kleinstadt mit herrlicher Rebhanglage, romantischen Winkeln, gemütlichen Restaurants und der Seepromenade (hier steht auch die "magische Säule") mit feinen Eisdielen. Den vielen Touristen nach zu urteilen, haben wir hier keinen Geheimtipp entdeckt.

Nach einer kleinen Mahlzeit gehts auch schon wieter. Gleich darauf entdecke ich dann aber doch noch einen kleinen Geheimtipp für euch: In der bald darauf folgenden Ortschaft "Stetten" gibt es direkt an der Hauptstrasse einen tollen Secondhand-Kleiderladen für Kinder: "Mami gell, aber danach halten wir nicht mehr an?!"

Einchecken im Feriendorf Schon an der Rezeption wird klar, dass wir hier im Hause der Ravensburger Spiele gelandet sind:

Die Häusschen sind erst ab 16 Uhr bezugsbereit. Wir lassen das Gepäck bis dahin im Auto, erhalten an der Rezeption unser Eintritts-Bändchen und zur Überraschung von uns allen: einen Bollerwagen. Die Mädchen findens super. Wir tuckerln los, um kurz darauf noch einmal umzukehren: Fast hätten wir vergessen uns für den morgigen Schokoladenworkshop anzumelden.

Tipp Schokoladenworkshop: Die Plätze sind begehrt und gut gebucht. Am besten man bucht die Plätze bereits online von daheim (
Link...). Kosten: Euro 4.50.-/Person.

 

Danach schlagen wir den "Geheimweg" via Feriendorf ein und befinden uns kurze Zeit später auch schon im Park. Auf die Plätze - fertig - LOS: Die Kinder sind nicht mehr zu halten, ich freue mich genauso auf die Entdeckungsreise. Der Park ist in 7 Themenwelten mit über 80 Attraktionen aufgeteilt. Im Fix & Foxi Abenteuerland geht es eher rasant zu, Käpt’n Blaubärs Wunderland lockt ans Wasser und auch der Sendung mit der Maus ist eine eigene Erlebniswelt gewidmet. Wir starten in der Grünen Oase.

Wohin das Auge reicht finden sich Attraktionen, wunderbare Spielplätze, kleinere und grössere Bahnen, Möglichkeiten sich zu beschäftigen oder sich auf einer Bank kurz auszuruhen. «Nomal, nomal!» ruft meine Kleine. Dabei sind wir erst bei Attraktion Nummer 1 angelangt. Weitere 79 warten auf uns. Meine Kinder wollen zum dritten Mal mit dem Kanu eine Runde drehen. Danach zieht es uns zur «Traktorfahrt». Gut haben wir fast zwei Tage lang Zeit, den Park zu entdecken.

 

Wir sind schwer beschäftigt, kämpfen uns Meter für Meter durch den Park. Wir wollen nichts verpassen und so viel wie möglich ausprobieren. Auf der Zugfahrt bekommen wir einen guten Überblick über das 30,5 Hektaren grosse Gelände. «Gehen wir danach dort hin?», fragt die Grosse und zeigt auf fünf Feuerwehrautos, in denen Familien eifrig gegeneinander um die Wette fahren. «zerscht det hi...» doppelt die kleine Schwester nach und zeigt in die gegenübergesetzte Richtigung. Sie will zum kunterbunten, wirklich einladend ausschauenden, "Tierli-Karussell".

Später wechseln wir Autoräder (Definitiv nicht nur für Jungs ein Hit), die Stopuhr läuft und wir sind im Schuss. Gleich nebenan kommt auch die Kleine auf ihre Kosten: Sie montiert Räder mit Klettverschlüssen an Schaumgummi-Mobile.

Weiter gehts: Wir baggern in der Kiesgrube um die Wette, wagen uns auf die schnellen, rosaroten Nilpferde, reiten auf  einem Stier, unternehmenen eine Tour in Käpt’n Blaubärs Boot, fahren - gleich 3 x - auf dem süssen Enten-Karussell, tuckern mit den Elektroautos im Kreis, spielen Memorie in lufitger Höhe, fahren Rutschbahn, puzzeln in der Spielscheune, melken Kühe, zielen mit Tennisbällen auf Käselöcher und bestaunen das Ravensburger Spieleland aus 36 Meter luftiger Höhe.

Auch Tierlifreunde kommen auf ihre Kosten. Beim "Bauernhof" konnten wir uns fast nicht mehr von den süssen Baby-Schweinchen trennen. Auch das Eselchen ist erst seit wenigen Tagen auf der Welt. Nebenan konnten wir uns im melken versuchen, gar nicht so einfach...

Ein riesen Gaudi - umbedingt ausprobieren - hatten wir beim Karpfen füttern, was haben wir gelacht (anschliessend waren wir alle klatschnass). Wir können heute noch nicht glauben, dass es solch grosse Fische tatsächlich gibt, schaut euch mal diese Mäuler an.

Eines unserer absoluten Highlight war aber die übergrosse Version des Spiele-Klassikers „Das verrückte Labyrinth“. Verschiebbare Wände, Geheimtüren, Rutschbahnen und versteckte Monster begegneten uns auf dem Weg durch die Gänge.

... Nach dem 4. Durchgang brauche ich eine Pause, die Kinder ziehen noch einmal alleine los. Ich unterdessen so:

Anstehen muss man nie lange. Die Gäste verteilen sich super-gut im Park. Die durchschnittliche Schlangenlänge (Was für ein Wort), war wie auf untenstehendem Foto, wirklich wahr. Lediglich bei der Bobbahn fiel das Anstehen etwas länger aus. Und falls trotzdem mal Langeweile aufkommt, dann gibt es immer noch die Stange zum turnen:

Nach all diesen Attraktionen sind die Kinder reif für etwas «Normales». Gut, findet man im Spieleland immer wieder ruhige und naturnahe Ecken. Meine Kinder sammeln in einer solchen Haselblätter und «kochen» im Kies «Suppe». Ich entspanne aus der Ferne.

Erst nach 17 Uhr kann ich die Mädels - und auch dann nur mit geschickter Überredungskunst - dazu bewegen, den Schlüssel in Empfang zu nehmen und das Gepäck - wiederum mit dem Bollerwagen - in unser Ferienhäusschen zu chauffieren. Wir übernachten heute bei "Käpt'n Blaubär".

Die Kleine findets grossartig und stürmt die Treppe hoch. Hier oben schlafen die Mädchen heute Nacht. Sie sind happy - und ich auch. Die würfelförmigen Holzhäuser mit Dusche, WC und Klimaanlage bieten je Platz für bis zu sechs Personen, sind einfach aber gut ausgestattet, perfekt für einen Kurzaufenthalt. Wir haben zwar keinen Platz um Purzelbäume zu schlagen aber wir werden uns hier sowieso nur zum schlafen aufhalten. Alles ist sauber und stilvoll mit liebevollen Kinderbildern an den Wänden eingerichtet, das Badezimmer ist grosszügig und hell. Ein kleiner Tisch steht bereit. Ablagefläche gibt es nur wenig und einen Kleiderkasten sucht man vergebens. Ich nehme an, dass die meisten Gäste hier einen, maximum zwei Tage übernachten, so reicht das gut und wir sind vollauf zufrieden.

 

Eine schöne Stimmung kommt auf, wenn man durch die Häuser-Siedlung läuft. Überall stehen  Bollerwagen vor der Türe, Kinder spielen auf dem Rasen, die Erwachsenen sitzen gemütlich drum-herum. Wer hätte gedacht, dass ich nach wenigen Stunden - und dazu mitten in einem Freizeitpark - in der Lage bin zu entschleunigen. Grossartig.

 

Tipps:

  • Bollerwagen umgekehrt parkieren. Sollte es in der Nacht regnen erspart man sich die Putzaktion am Morgen.
  • Übernachtungsgäste erhalten eine Gästekarte. Damit erhält man auf sämtliche Konsumationen im Park eine Reduktion von 10% sowie das Parkticket geschenkt (5 Euro)
  • Rechnen lohnt sich: Bei der Übernachtung in einem Ferienhaus oder dem Forscherzelt sind die Park-Eintritte inklusive.

Nachtessen im Feriendorf

Ab 17:30 Uhr steht das Buffet für Gäste die Halbpension gebucht haben (kann auch problemlos vor Ort dazu gebucht werden (9 Euro/Kind, 24 Euro/Erwachsene) im Feriendorf-Restaurant bereit.

 

Das Restaurant liegt schön und ruhig an einem kleinen See. Obwohl es ein wenig regnet beschliessen wir draussen, mit Sicht auf den See, zu essen. Die grossen Sonnenschirme bleiben für uns geöffnet. So sitzen wir im trocknen und findens grossartig. Immer mehr Familien machen es uns nach und wechseln nach draussen auf die Terrasse.

Das Essen schmeckt. Alles ist frisch und saisonal zubereitet. Die Kinder bedienen sich selbstständig am eigens für sie zubereiteten Kinderbuffet.

Die Zielgruppe hier im Restaurant (und generell im ganzen Park) - wen wunderts - besteht aus 100% Familien mit Kindern. Trotzdem ist die Atmosphäre gemütlich, es kommt keine Hektik und Lärm auf.

 

Täglich um 19 Uhr beginnt die Gute-Nachtgeschichte im Maus-Kino (keine 50 Meter entfernt) für die Kids. Auch ich möchte sie mir ansehen und begleite meine Girls ins Zelt. Am Eingang werden sie von "Käptn-Blaubär" himself empfangen, die Kleine findet das mega und will ihn gar nicht mehr loslassen. Anschliessend wird ein kurzer Käptn-Blaubär Film gezeigt. Süss zu sehen, wie viele der kleineren Kinder auf dem "Schoss" der Eltern schon bald gemütlich eingeschlafen sind.

Danach gehts noch ein wenig auf den Spielplatz, ebenfalls direkt nebenan, ich geniesse eine letzteTasse Kaffee und die Kinder üben sich im Basketball.

Zähneputzen einmal anders. In und um diese Häusschen kommt augenblicklich Ferienstimmung auf. Überall sitzen Eltern mit ihren Kindern vor der Türe, auf dem Rasen, es wird gelacht und gespielt. Obwohl wir müde von den vielen Ereignissen sind möchten wir noch nicht ans schlafengehen denken. Wir verlagern das Zähneputzen kurzerhand nach draussen und suchen gleichzeitig schöne Steine, einer schöner als der andere.

Danach entscheiden wir uns spontan noch ein letztes (bereits das 4.) Gesellschaftsspiel zu spielen, welches wir vorher im Spiel- und Buchverleih ausgeliehen haben. Eine tolle Sache. Direkt neben dem Restaurant befindet sich das Häusschen, bis oben gefüllt mit tollen Ravensburger-Spielen, Büchern und Puzzles. Hier darf man sich kostenlos bedienen, ausprobieren und das Geliehene bis am nächsten Morgen dann vor oder nach dem Frühstück wieder zurück bringen.
(Täglich geöffnet von 8 bis 10 Uhr und von 16 bis 21 Uhr).

 

Tipp: Hier gibts auch jede Menge Tip-Toi-Spiele. Eine gute Gelegenheit sich durch das Sortiment zu spielen. Die dazu benötigten Stifte sind auf Nachfrage beim Personal vor Ort erhältlich.

Früstück: Von 7:30 bis 10 Uhr kann gefrühstückt werden. Jeweils um 8 und 9 Uhr kommt die Maus auf Besuch. Diesen Termin - so findet unsere Kleine - dürfen wir nicht verpassen. Nach morgendlichem Gekuschel (man kann es auch: "Mami-steh-endlich-auf" nennen) geht es los, damit wir auf jeden Fall pünktlich im Restaurant sind.

Beim Weg ins Restaurant wird noch einmal dieses wunderbare Feriengefühl wach gerufen. Überall gehen die Türen auf, Leute schauen aus ihren Häusschen, man grüsst sich. Schön. Das Frühstücksbuffet lässt keine Wünsche offen. Sogar der Kaffee schmeckt (und da bin ich heikel). Uns geht es gut. Dann lässt sich wie geplant die Maus blicken, die Kids sind seelig. Während ich eine zweite Kafirunde einlege und wir darauf warten, dass das Spieleland seine Pforten öffnet, besorgen sich die Girls noch einige Puzzles aus dem Verleih.

Survival-Tipp: Bei der Kaffeemaschine stehen "Becher-to-go" bereit. Bevor wir uns ins Park-Getümmel stürzen, fülle ich mir diesen grosszügig auf und bin gewappnet für alles was da kommen mag.

Wir kreieren unsere Lieblingsschokolade: Wir haben uns für den Schokoladenworkshop um 10:30 Uhr angemeldet. Beim Empfang im bunten SchokoHaus von Ritter Sport staunen wir nicht schlecht als wir die viele verschiedenen Sorten Ritter Sport entdecken. Unglaublich. Und in wenigen Minuten, werden wir unsere ganz eigene Special Edition kreieren. Toll.

Die "SchokoWerkstatt" dauert 60 Minuten und startet mit einer kurzen, kinderfreundlichen Einführung, in denen wir erfahren, woher die Kakaobohne kommt und wie daraus eine feine Schokolade entsteht. Danach heisst es Schützen fassen und auf ins Schokoladenatelier. Schritt für Schritt nähern wir uns der eigenen Kreation. Der Höhepunkt: Aus über 20 Sorten dürfen wir je 3 aussuchen, die wir unserer Schokolade beigeben möchten.  Während die Schokolade abkühlt, werden die Schachteln mit viel Liebe bemalt. Am Ende sind wir alle stolze Besitzerin unserer eigenen, exquisitien (sie schmeckt grossartig!) Schokolade. Wir fühlen uns gut und sind froh, dass wir sie bei der netten Dame am Empfang deponieren und gut aufgehoben wissen, bevor wir sie am abend vor dem Heimfahren wieder abholen kommen.

Tipp: Online-Anmeldung unter folgendem Link... Die Plätze sind jeweils gut gebucht.
Dauer Workshop: 60 Minuten
Kosten: Euro 4.50/Teilnehmer
Kinder: Bis 6 Jahre mit Begleitung eines Erwachsenen

 

Die Mädchen haben geplant, welche Bahnen und Attraktionen heute auf dem Plan stehen sollen. Kaum aus dem Schokoladenhaus raus, werden wir jedoch von Herrn Clown in ein Zirkuszelt gelockt. Hier startet in wenigen Minuten der 2x täglich statt findende Zirkusworkshop. Wir stauen als uns demonstriert wird, welche Kunststücke mit Diabolo, bunten Tüchern, Jonglierbällen & Co. gemacht werden können. Nun dürfen wir - ich auch - aus den vielen zur Verfügung stehenden Zirkusutensilien unsere Favoriten auswählen und selber üben und probieren. Es sieht definitiv  einfacher aus als es ist, macht aber grossen Spass. Es wird gelacht und viel gewagt, dankbar sind wir für die Unterstützung und die fachmännischen Tipps vom Profi.

Übung macht den Meister. Heute kriegen wir das wohl nicht so richtig zirkusreif hin. Aber wir beschliessen dran zu bleiben und daheim immer mal wieder das Gelernte zu optimieren.

Aus heiterem Himmel beginnt es zu regnen. Wir sind weder wettertauglich ausgerüstet noch haben wir die Muse im Ferienhäusschen auf Wetterbesserung zu warten. Wir finden Unterschlupf beim Spieleverleih am See. Perfekt. Hier stehen kleine Tische, Stühle und eine Menge unterhaltsame Spiele für uns bereit. Leider scheint die Sonne kurz darauf schon wieder, auch hier würde es uns so schnell nicht langweilig.

Das Mittagessen im Park lässt zu wünschen übrig. Im Selbstbedienungsrestaurant am See gibt es Pasta mit verschiedenen Saucen. Zum Kindermenü gibts ein kleines Ravensburger-Geschenkli nach Wahl. Eine schöne Geste.

Tipp: Die Möglichkeit ein Pick Nick oder Sandwichs von daheim mitzunehmen ist eine gute Option. Es gibt viele schöne Plätze, an denen man sitzen, nie weit entfernt von Spielgelegenheiten.

Beim anschliessenden Feuerauto-Rennen hatten wir ein riesen Gaudi. Welches Auto löscht die brennenden Häuser am schnellsten? Die Zeit läuft, es gilt den Tagesrekord zu brechen. Es wurde gekreischt, gejubelt, gelacht und wir waren froh um die tatkräfitge Unterstützung dieses hilfsbereiten Herrns. Wir sind ganz schön aus der Puste gekommen. 

Das Wetter spielt mit uns. Unterdessen scheint die Sonne in ihrer vollen Pracht. Gut, gibt es viele Gelegenheiten für erfrischende Abkühlungen. Wird genutzt!

Es gibt so, so, so viel zu sehen und zu tun. Immer wieder entdecken wir Neues, das wir auch noch ausprobieren möchten. Bereits geht der Nachmittag seinem Ende entgegen und auch nach dem zweiten Tag haben wir noch längst nicht alles gesehen. Vor allem die Spieleland-Neuheit: Trickfilmstudio mit Käpt'n Blaubär, hätten wir zu gerne noch aufgesucht. Wir haben jedoch die Startzeiten verpasst und jetzt ist es zu spät. Hier hätten wir erfahren, wie ein Trickfilm entsteht und die Kinder schlüpfen gleich direkt in die Rolle des Regisseurs. Ein gruter Grund bald wieder zu kommen.

 

Alles hat ein Ende... Wir beschliessen uns langsam Richtung Heimweg zu machen... Zwei besonders lieb gewonnenen Freunden (Das Pferd heisst neu "Flecki") möchten die Girls vorher aber noch auf Wiedersehen sagen:

FAZITWir haben zwei wunderbare und erlebnisreiche Tage im Ravensburger Spieleland verbracht, und das ganz ohne Hektik und den befürchteten Menschenmassen. Die Kids waren glücklich - und ich zur grossen Überraschung auch. Ein Park, fein, grün und mit vielen Möglichkeiten, das Feriendorf hat Ferienstimmung geschaffen und entschleunigt. Gemütliche Sitzgelegenheiten für die Eltern stehen überall bereit. Persönlich empfehle ich im Spieleland zu übernachten, die Atmosphäre im Feriendorf ist toll, und so hat man auch noch etwas Zeit um Ausflüge in der Umgebung einzuplanen (Affenberg Salem, Besichtigung der schönen Städtchen Ravensburg, Meersburg, Konstanz, die Insel Mainau...). Den Schoggi-Workshop können wir ebenfalls wärmstens empfehlen. Professionell gemacht, auch die Kleinen können mit etwas Unterstützung bereits mit von der Partie sein, ein spezielles Erlebnis mit süssem Erinnerungsfaktor.

Wichtig ist zu wissen, dass man hier Adrenalin und Action vergebens sucht. Kinder zwischen 3 und ca. 8 Jahren kommen hier wohl am besten auf ihre Kosten. Den älteren Kindern könnte es hier doch etwas "zu entschleunigend" sein :-)

 

Preis-Leistungsverhältnis: Für das, was man hier geboten bekommt, ist der Eintrittspreis vertretbar und fair. Der Park ist durchwegs sauber und sorgfältig gewartet, langweilig wird es hier nie und man kann sich hier locker einen, besser noch zwei Tage, gut vertun. Geschätzt haben wir, dass - einzige Ausnahme das Fischfutter - nichts extra kostet. Man findet keine Bahn oder spezielle Attraktion bei der man wie in anderen Parks oft üblich noch einen Euro oder zwei einwerfen muss. Bringt man sein Mittagessen selbst mit benötigt man seinen Geldbeutel den ganzen Tag nach bezahlen des Tickets nicht mehr. Gut zu wissen, eine kurze Rechnung lohnt sich: Bei Übernachtungen im Ferienhaus oder im Forscherzelt sind die Eintrittspreise für beide Tage im Preis inklusive.

 


Alternative zu den Ferienhäusern

Für alle die noch ein bisschen mehr Abenteuer suchen stehen anstelle der Ferienhäuser auch 6  toll konzipierte Forscher-Zelte ab Euro 74.50/Person zur Verfügung.

40 Stellplätze stehen für Kurzurlauber, die mit eigenem Wohnmobil anreisen, zur Verfügung.

Infos und   Öffnungszeiten

Zur Website

Ravensburger Spieleland:

5. April bis 5. November
täglich ab 10 Uhr - ausser an Ruhetagen
Feriendorf:
7. Juli bis 2. Sept. & 29. Sept. bis 15. Oktober

Preise

Kinder unter 3 Jahre sind kostenlos
Euro 31.50 / Erwachsene (ab 15 Jahre)
Euro 29.50 / Kinder (3 bis 14 Jahre)

Euro 51.00 / Zwei-Tages-Ticket

Übernachtungen im Feriendorf ab Euro 74.50

 

 



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