Liebste Feriendestination: Bali

Verena vom wunderbar inspirierenden Food-, Trael and lifestyleblog Freistyle hat die Herbstferien auf Bali verbracht berichtet euch nun, an welchen Orten sie waren, ein paar tolle Restaurant-Tipps teilt sie ebenfalls mit uns.

 

"Es war nicht unsere erste Reise nach Bali, aber die Erste mit Kids. Während wir 2010 noch als Paar dort waren und der Schwerpunkt vor allem auf dem Tauchen lag, wollten wir diesmal vor allem eine entspannte Zeit als Familie geniessen. Wir haben uns entschieden, die 14 Tage drei verschiedene Orten zu verbringen. Jeder von uns hatte andere Erwartungen undBedürfnisse an die Reise und so konnten wir es Allen recht machen.

1. Destination: Jimbaran, Hotel Intercontinental Bali Resort

Gewohnt haben wir im Intercontinental Bali Resort, ein etwas grösseres Hotel direkt am Meer, vom Flughafen aus in ca. 15 bis 20 Minuten zu erreichen. Wir hatten eine Duplex Suite gemietet und die war super für uns vier. Im unteren Bereich waren die Betten für die Kids hergerichtet und der obere Bereich war uns Eltern vorbehalten. Die Zimmer sind zwar schon etwas älter (ein Teil des Hotels wird gerade renoviert, was aber kaum merklich war), aber das hat uns nicht gestört.

 

Wir fanden das Resort an sich wirklich sehr schön, sehr gepflegt, aber nicht zu manikürt. Ich finde es immer schade, wenn versucht wird die Natur zu fest zu zügeln nur damit alles perfekt ist. Es gibt zwei grössere Pools und noch einige kleinere Becken, was die Mädels super fanden und dort auch einige Spielmöglichkeiten gefunden haben. Das Hotel hat einen schönen Strand, generell kann man auf Bali aber keine weissen Sandstrände erwarten, also nicht enttäuscht sein. Besonders toll ist der Sonnenuntergang, dafür ist die Jimbaran-Gegend bekannt und viele kommen abends nur deswegen dort an den Strand.

 

Gebucht hatten wir mit Frühstück und das reichhaltige Buffet erfüllt alle Wünsche. Sowohl asiatisches Essen, frische Säfte, frisch zubereitete Eiervarianten, diverse frische Früchte als auch eine Granola-Bar. Sie waren auch in Bezug auf meine vegane Ernährung sehr zuvorkommend und so bekam ich jeden Tag einen Kokosjoghurt, Drachenfruchtsorbet und Avocado. Der Service war wirklich tadellos und auf individuelle Wünsche wurde sehr gerne eingegangen, man muss einfach fragen.

 

Lage: direkt am Strand

Für Kinder jeden Alters geeignet

Restaurant-Tipps in Jimbaran: Balique & OPIA

Grundsätzlich ist zu sagen, dass die Preise in und um Jimbaran auf jeden Fall im höheren Bereich liegen.

 

Unsere 4 Tage in Jimbaran gingen schnell vorbei, aber wir würden das Intercontinental für Familien auf jeden Fall empfehlen. 14 Tage muss man dort verbringen wollen, das wäre mir zu eintönig, aber in der Gegend gibt es so einiges zu entdecken. Wie aber schon erwähnt sind die Restaurants eher teuer, in Canggu haben wir dann nur noch halb soviel fürs Znacht bezahlt.


2. Destination: Canggu, Hotel Kalapa Bali Resort

Das Resort ist etwas im Hinterland versteckt – bis nach Canggu sind es ca. 10 Minuten mit dem Taxi. Dafür geniesst man absolute Ruhe. Wir hatten die Villa Samsara gemietet und als uns diese gezeigt wurde, war ich direkt Hin und Weg. Das Zimmer war einfach der Wahnsinn, ein riesiges Himmelbett – sicher 3 m hoch, insgesamt toll eingerichtet mit viel Liebe zum Detail. Auch das Badezimmer mit der runden Badewanne und der Regenwasserdusche fanden wir einfach nur toll. Für die Mädels wurde einmal ein Tagesbett und ein Bett am Boden hergerichtet, was völlig okay war. Einziges Manko des Zimmers war der knappe Stauraum für Kleider. Man befindet sich im Kalapa wirklich mitten in der Natur und das hört man auch, nachts haben die Frösche fröhlich vor unserer Badezimmertür gequakt, daran darf man sich dann auf jeden Fall nicht stören :-).

 

Lage: im Hinterland

Für Kinder jeden Alters geeignet

Besonders: tägliche Yoga-Stunde

 

Das Kalapa Resort besteht aus mehreren kleineren Häusern, es gibt 2 Pools, ein Yoga Haus und insgesamt fanden wir die ganze Anlage sehr ansprechend. Die Mitarbeiter sind alle super freundlich und man fühlte sich gleich wohl. Frühstück ist im Preis inbegriffen und es gibt eine täglich wechselnde Karte mit Gerichten (ca. 15 Stück), die man am Vorabend bestellen kann. Ich fand die Auswahl wirklich okay. Ab und zu hat es etwas länger gedauert, bis das Essen kam, denn die Küche ist wirklich sehr klein. Es gab aber immer frische Früchte und ich hatte auch mal eine Smoothiebowl, Kokosporridge oder Avocado. Es ist nicht die Auswahl wie in einem grösseren Hotel mit Buffet, darauf sollte man sich einstellen.

Um nach Canggu zu kommen, bietet das Hotel einen Shuttle, allerdings fährt der letzte um 16:00 Uhr und es gibt nur einen Drop-Off und keinen Pick-Up. Wenn man ausserhalb der Zeit nach Canggu oder einen anderen Ort möchte, dann kann man aber auch extra zahlen, die Preise sind wirklich okay.

 

Essen in Canggu: Grundsätzlich kann man sagen, dass das Essensangebot in Canggu sehr gross ist und sich wirklich für jeden Geschmack etwas finden lässt. Ich fand natürlich toll, dass man an jeder Ecke "Healthy Food" bekommen kann und es immer genügend vegane Optionen gab.

 

The Shady Shak, Peloton Supershop, Dandelion, Nalu Bowls, Milk & Madu, Deus Cafe, Motion Cafe, The Lawn, Beachgarden – In The RAW Bali...

 

Gut zu Wissen: Man muss dazu sagen, dass es mehrere Strassen mit Geschäften und Restaurants gibt, aber diese nicht unbedingt nahe beisammen liegen. So etwas wie Bürgersteige gibt es auch nicht überall und man muss meist direkt an der Strasse laufen. Canggu ist in meinen Augen also auf gar keinen Fall Kinderwagen oder Buggy tauglich. Kleinere Kinder am besten in die Trage und sonst mit den Grösseren immer an der Hand am Seitenrand. Gefahren wird sowohl mit dem Auto als auch mit dem Roller zwar rücksichtsvoll, aber eben man muss entlang der Strasse gehen.


3. Destination: Ubud, Hotel Desa Visesa Ubud

Das Desa Visesa Ubud liegt etwas oberhalb des Ortes und ist an sich mehr ein kleines Dorf. Das Hotel hat uns wahnsinnig freundlich empfangen, mit einer kleinen Willkommenszeremonie und einem -drink. Wir haben die Möglichkeit bekommen, auf eine 2-Zimmer-Villa mit eigenem Pool upzugraden – und diese auch direkt genutzt! Ich kann nichts zu den Standard-Suiten sagen, da wir sie uns gar nicht angeschaut haben. Das Upgrade hat sich in unseren Augen absolut gelohnt, denn die Villa war traumhaft: 2 grosse Schlafzimmer, je ein Outdoorbad und das Highlight natürlich der eigene Pool in der Mitte. Alles umgeben von ganz viel tropischen Pflanzen.

 

Lage: oberhalb von Ubud

Besonders: stündliches Shuttle nach Ubud und zurück, toller Kids Club, super Spa, kleine Farm

Für Kinder jeden Alters geeignet, die 2-Zimmer-Villa hat allerdings 2 getrennte «Häuser» und in der Mitte liegt der Pool.

 

Das Hotel ist insgesamt sehr offen gehalten, es gibt eigentlich gar keine Räume, die Lobby und das Restaurant sind nach allen Seiten offen und grenzen an den Hauptpool. Zu unserer Villa wurden wir mit einem Golfkart gefahren und dabei noch das ganze Gelände gezeigt. Es gibt ein grosses Reisfeld in der Mitte der Anlage, einen offenen Kinderclub mit einem kleinen Teich, Spa-Bereich und natürlich die Permaculture – eine eigene Farm mit Tieren, vielen Obstbäumen und endlosen Reisfeldern.

 

Insgesamt fügt sich alles so harmonisch zusammen, dass man nie das Gefühl bekommt, in einem grossen Hotel zu sein. Die Angestellten sind alle unheimlich freundlich und wir haben uns von Anfang an sehr wohl gefühlt. Super praktisch fanden wir das angebotene Shuttle nach Ubud. Dieses fährt immer zu vollen Stunde und es ist sowohl ein Drop-Off als auch ein Pick-Up und das hat auch immer bestens funktioniert.

 

Die Mädels fanden den Kinderclub super und waren 2x für längere Zeit dort. Das Konzept in der Natur ohne TV und Tablets fand ich sehr gut. Die Kinder können Tiere füttern, Drachen bemalen oder es stehen auch Spiele oder Malsachen zu Verfügung.

 

Restaurants in Ubud: Die ersten beiden Tage hatten wir ein bisschen Pech mit dem Wetter und es immer wieder regnete. Da merkt man auch erstmal wieder, wie verwöhnt wir doch sind in der Schweiz mit unserer perfekten Infrastruktur. Die Strassen in Bali verwandelt sich bei starkem Regen nämlich eher in Schlammwege und generell muss man aufpassen, dass man sein Kind nicht in irgendein Loch in der Strasse verliert, also aiuch weniger geeignet mit Kinderwagen oder Buggy:
Earth Cafe, Sayuri Healing Food Café, Watercrest...


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