Date-Night im Restaurant Tropengarten

Corinne, Mami von 2 Kindern (6+11):

Ich überraschte meinen GG (wann waren wir zwei, nur wir zwei, eigentlich das letzte Mal gemeinsam aus?) mit einer speziellen "Date-Night-Location". Dafür habe ich uns einen Tisch im Restaurant Tropengarten des Tropenhaus Frutigen, unter Palmen und inmitten tropischer Pflanzen, reserviert.


Ausflugstipp in die Tropen

Es klingt so einfach, aber es ist gar nicht mal so einfach regelmässige Paar-Auszeiten in den vollgestopften Alltag mit Kindern, Arbeit, Haushalt & Co. einzubauen. Vorgenommen haben wir es uns schon oft aber irgendwie will es uns, auch nach unterdessen doch stattlichen 11 Jahren Elterndaseins, nicht so recht gelingen. Viel zu wenig (und weit weg von einer Regelmässigkeit) sind wir zwei alleine unterwegs. Höchste Zeit also um wieder einmal einen gemeinsamen Abend zu verbringen. Weil gerade auch ein kleines Jubiläum ansteht, habe ich mich auf die Suche nach einer besonderen Location gemacht. Gesagt - Getan - Gefunden!.

 

Im Restaurant Tropengarten des Tropenhaus Frutigen bin ich fündig geworden und habe uns unter Palmen und inmitten tropischen Pflanzen einen Tisch reserviert. Auch wenn sich Frutigen nicht gerade um die Ecke befindet, kann ich diese Location für einen spezielllen Anlass nur wärmstens empfehlen, der Weg lohnt sich. Versprochen!

Wir treten ein und befinden uns zeitgleich in einer anderen Welt. Ein Weg entlang tropischen Pflanzenschönheiten weist uns den Weg zum Restaurant. Hier drin ist es angenehm warm und tropisch feucht. Wir bestaunen wunderschönste Orchideen, Bananenstauden, Karambole, Guaven, Durian, Mangostane, Avocados, Ananas, Kumquat und weitere exotische Pflanzenarten und beginnen augenblicklich von unseren Reisen in ferne Länder zu träumen. Mitten in der Schweiz und doch ganz weit weg - unser permanent vorhandenes Fernweh kann für den Moment gestillt werden.

Das Ambiente im Restaurant ist schlicht atemberaubend. Bei tropischen Temperaturen und zu Vogelgeräuschen inmitten einer grünen Pflanzenwelt zu essen ist einzigartig. Der Alltag rückt weit weg.
Überall leuchten Kerzen den Weg durch den "Dschungel", das leise Plätschern des kleinen Bächleins und das kitzeln eines grossen Palmblattes an meinen Schultern lässt die Stimmung gleich noch authentischer werden. Wunderschön.

Die Bedienung ist herzlich und sehr bemüht. Nach einer kleinen, feinen Aufmerksamkeit aus der Küche beginnt der Auftakt unseres Surprise-Menüs.

 

Das Essen unter Anleitung von Küchenchef Martin Strehle, schmeckt schlicht himmlisch. Besonders toll ist, dass fast alle Zutaten aus dem "eigenen Garten" stammen: Zyklan Spinat, La Lot Pfeffer, Okinara, Hybiskus, Passionsfrucht-Senf (ein Traum, am liebsten hätte ich mich rein gelegt!), Kokossauce, Thaibasilikum, Mangomousse... neuerdings bin ich auch ein grosser Fan von Apfelblüten (so so gut). Kennt Ihr sie? Unbedingt zu erwähnen ist der Bananen-Mandel-Strudel (bestellt ihn!), das Mangosorbet, die knusprigen Kartoffel an Erdbeeressig und die perfekt zur Jahreszeit zubereiteten Pfifferlinge zum Störfilet. Ein Traum folgt dem nächsten.

Hin und wieder erhalten wir Besuch von einem süssen Tropengarten-Bewohner. Die Chinesische Zwergwachteln (übrigens der kleinste Hühnervogel der Welt) hüpft immer mal wieder an unserem Tisch vorbei, süss:

Vor dem Nachtisch legen wir eine Pause ein und schlendern durch den Tropengarten (richtig romantisch), bestaunen noch mehr exotische Pflanzen, durchqueren den hauseigenen Gewürzgarten (Ingwer, Chili, Vanille, Pfeffer... Alles da, wie gerne hätte ich genau solch einen daheim) und statten den nachtaktiven Waldschildkröten aus Südamerika einen Besuch ab. Die Zeit scheint für den Moment still zu stehen, wir staunen und geniessen.

 

Leider geht auch dieser Abend irgendwann zu Ende, hätten da nicht zwei süsse Mädchen daheim auf uns gewartet, wir wären wahrscheindlich jetzt noch dort.

Gut zu Wissen: Frühzeitig reservieren, die Tische sind jeweils gut gebucht. Link...


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Wir wurden vom Tropenhaus Frutigen zu diesem Nachtessen eingeladen. Die Annahme setzte voraus, dass wir frei über unsere Eindrücke berichten konnten.