Falera: Ausflugsziel Parc la Mutta

Corinne, Mami von 2 Kindern (6+11):

Wir lieben die Berge. Wann immer möglich entfliehen wir dem Alltag für ein Stündchen, noch besser natürlich für ein oder auch zwei Tage um ein bisserl Familienzeit in der Natur zu geniessen. In Laax sind wir öfters anzutreffen. Hier gibt es unzählig viele schöne Unternehmensmöglichkeiten, den einen oder anderen Geheimtipp haben wir zwischenzeitlich gut auf Lager... Bei unserem letzten Besuch haben wir einen Ausflug ins Nachbarsdorf Falera, zum Parc La Mutta, unternommen. Wunderschön.


Auf verwunschenen Wegen zurück in die Vergangenheit

Die Region rund um Laax hat unglaublich viel zu bieten und ist vor allem für den wunderschönen Caumasee bekannt. Wahrlich, ein Bergjuwel das seinesgleichen sucht. Aber auch danebst gibt es unglaublich viel zu unternehmen. Die Natur ist zauberhaft und bietet für jeden Geschmack ganz viel. Bei unserem letztem Aufenthalt entdeckten wir die uns bis dahin noch unbekannte und unglaublich faszinierende Rheinschlucht (Link zum Erfahrungsbericht) und wir haben einen Ausflug ins Nachbarsdorf Falera unternommen, um dem sich schon ganz lange auf unserer Bucketlist befindenden Parc la Mutta einen Besuch abzustatten.

 

Geheimnisvoll und scheinbar zufällig stehen die Megalithsteine auf dem Hügel von La Mutta bei Falera. Die bronzezeitliche Megalithenanlage gehört mit ihren gut 400 Metern Länge und mehr als 34 aufgerichteten Steinen zu den grössten astronomischen Zentren der Schweiz. Die wichtigste Steinreihe besteht aus sechs säulenartigen Steinen (dort wollen wir hin!) in gleichmässigen Abständen.

Falera ist autofrei, direkt beim Dorfeingang befindet sich ein grosser Parkplatz und die Busstation. Keine fünf Minuten entfernt beginnt der Parc la Mutta. Die menschlichen Spuren auf La Mutta auf dem unwahrscheinlich aussichtsreichen Hügel über dem Tal des Vorderrheins, sind bis 4000 Jahre alt. Bei der hübschen, kleinen Kirche von Falera beginnt unsere Wanderung.

Es geht meist gerade aus, manchmal leicht bergauf, der Weg ist nicht anstrengend, aber auch nicht kinderwagentauglich. Und um es gleich vorweg zu nehmen: Ich liebe, liebe, lieeeeebe diesen Park mit seinen hübshcen und verwunschenen Wege, die uns kreuz und quer durch schönste Natur hindurch führen. Viele Abzweigungen bringen uns ins Grübeln, welche nehmen wir denn nun, auf jeden Fall wollen wir kein Fleckchen dieses wunder- wunderschönen Parks verpassen und natürlich wollen wir auch die Megalithen finden.

Die Wege führen uns durch wunderschönste Naturlandschaften, wir passieren Wiesen, schönste Waldpassagen und geniessen immer wieder die Aussicht aufs Tal...


Gut zu Wissen:
Die Parkanlage kann dank einem Lehrpfad individuell besichtigt werden, es finden aber auch regelmässige Führungen statt, die gebucht werden können.

Und immer wieder gibt es schöne "Bänkli" die zum verweilen einladen.

Eine gut ausgerüstete, schöne Feuerstelle mit grosszügigen Sitzgelegenheiten und Tischen ausgerüstet (diesen Platz merke ich mir auf jeden Fall für einen nächsten Familienanlass!), befindet sich etwas hinterhalb der Kirche mit Aussicht auf die wunderschöne Berglandschaft der Surselva. Einfach nur schön.

Hier mit Luxus-VIP-Aussicht verspeisen wir unser mitgebrachtes z'Mittag und geniessen die Zeit. Die Natur hier ist so bezaubernd, dass ich mich kaum einkriege vor Freude. Einmal hier, möchte man nicht mehr weg. Kein Autolärm, keine Häuser, lediglich Natur pur und erholsame Atmosphäre lassen uns hier schönste Stunden in vollen Zügen geniessen. Wunderbar.

Gut zu Wissen:

  • Parkplätze befinden sich direkt beim Dorfeingang
  • Keine fünf Minuten davon entfernt findet sich eine sehr saubere, öffentliche Toiletten-Anlage
  • Um sich mit Proviant und Co einzudecken verfügt Falera über einige Restaurants und einen Volg, der durchgehend geöffnet hat
  • Beim grossen Rastplatz gibt es zwei grosse Tische mit Bänken, einen Grill und Brennholz, welches zur Verfügung gestellt wird.

Bevor wir uns auf den Rückweg ins rocksresort begeben, schlendern wir gemütlich durch das kleine, hübsche Dörfchen Falera und geniessen ein Glacé auf dem Dorfplatz. Ein wunderschöner Tag neigt sich dem Ende zu.


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Übernachtung
Wenn wir in Laax sind, übernachten wir gerne im rocksresort. Hier stimmt einfach alles für uns: Die Apartments sind wunderbar geräumig, stilvoll und gleichzeitig gemütlich (ich bin zudem ein bisserl "süchtig" nach der Dampfdusche...) eingerichtet. Familien fühlen sich sowieso pudelwohl, kleine wie auch grössere Kinder kommen hier auf ihre Kosten. Und auch Teenager werden es lieben hier Ferien mit ihren Eltern zu machen (das soll doch was heissen!).

 

Das Resort erinnert an ein kleines Dorf, der Platz in der Mitte der Rocks ist Begegnungsort und Wohlfühloase zugleich, die Stimmung rundum entspannt. Die zahlreichen, allesamt tollen, Restaurants, ein gemütliches Café (bekannt für den besten Kafi Europas!), die Bäckerei (um das Kosten der Berliner kommt man einfach nicht herum.) und eine coole Burger-Bude (so viel sei verraten: "007"...) runden das Angebot ab. Auf dem ganzen Gelände herrscht eine lockig-flockige Atmosphäre und wer danebst noch Lust auf ein bisserl Wellness hat, der hüpft einfach kurz ums Eck. Die Lage ist "eineweg" top. Unzählige Ausflugsmöglichkeiten befinden sich in nächster Nähe, der kostenlose Shuttle-Bus fährt die wichtigsten Destinationen an, die Bergbahn (und auch die Kinderskischule) befinden sich keine 50 Meter von den Häuser entfernt. Wir lieben es hier zu sein und freuen uns schon aufs nächste Mal. Bald.