Corinne, Mami von 2 Kindern: "Bei der Suche nach unseren Feriendomizilen halten wir jeweils Ausschau nach Destinationen "mit dem Gewisssen Etwas", eine Portion Charme nehmen wir auch immer gerne in die Wunschliste mit auf, klein und fein ist ganz nach unserem Geschmack, naturverbunden und familienfreundlich soll es sein. Nebenbei versuchen wir uns oftmals im Spagat, die verschiedensten Bedürfnisse zwischen uns Erwachsenen, einem Teenager und einer Erstklässlerin in den Griff zu kriegen. Einen Garant, um all diese Wünsche unter einen Hut zu bringen und ein absoluter Geheimtipp ist dieses Almhotel, gelegen irgendwo am Ende der Welt, im wunderschönen Tirol.

 

Ein Hotel mit viel Charme und Stil

Informationen rund um das Hotel

  • Familienhotel auf der Alm
  • 34 allergiefreie Naturholzsuiten, allesamt mit sep. Schlafbereich
  • Hallenbad
  • Wellnessbereich
  • Kinderbetreuung
  • kleiner Streichelzoo
  • Grosser Aussenspielplatz
  • Gute Ausgangslage für Unternehmungen in der Natur
  • Kinderskischule und Übungshang befinden sich direkt neben dem Hotel, keine 10 Meter entfernt.

Preisbeispiel

Die Zirbensuite (für bis zu 4 Personen) kostet in der günstigsten Zeit 115 Euro pro Tag – 770 Euro für 7 Tage. In der Hauptsaison 220 Euro pro Tag.

 

Am günstigsten fährt man in der Almfamilysuite (für eine Familie mit 2 Erwachsenen und 2 Kindern) = 1540 Euro in der Nebensaison

 

Zu den Suiten...
(Die Angaben sind ohne Gewähr.)

 

Lage

Das Almfamilyhotel befindet sich inmitten der Natur, auf 1450 Meter über Meer und ca 20 Minuten von Kärnten entfernt.

 

Das Dorf Obertilliach ist bekannt für seine idyllische Lage, den historischen Dorfkern und natürlich auch weil James-Bond hier einige Szenen für "Spectre" gedreht hat.

 

Es gibt einige Restaurants im Dorf, ein Sportgeschäft, eine Bank und auch zwei kleine Dorfläden, in denen man das Nötigste gut bekommt.

 

Winter

Ein grosses High Five gibt es für die Lage bei Winterferien, schlicht ideal mit kleinen Kindern: Die Kinderskischule ist keine 10 Minuten (wirklich wahr!) vom Hotel entfernt. Einfacher war Skifahren (und Schleppen aller Utensilien) mit Kindern noch nie).

Mit der Gondel (ca. 7 Gehminuten ab Hotel) gelangt man hinauf ins Skigebiet, welches auch die Erwachsenenherzen höher schlagen lässt. Die Aussicht hier oben ist ein Traum, der Blick reicht bis zu den Dolomiten, es gibt ein Restaurant mit schöner Panoramaterrasse und einem Spielplatz und jede Menge Pisten zu entdecken.


 

Hinter diesem aussergewöhnlich schicken Almhotel steckt ein richtig toller Familienclan der dieses Hotel mit ganz viel Herz, Leidenschaft, auf allem höchstem Niveau und mit einem unglaublich guten Händchen für schnörkellosem Alpenchick-Design, einer fantastischen Küche und familienfreundlichem Ambiente führt... Und das alles vor schönster Berg-Kulisse. Aber der Reihe nach...

 

Anreise

Die Anreise hat es in sich. Gute fünf Stunden - ohne Pausen - sind wir unterwegs, für einen Kurz-Tripp wären das definitiv zu viele Kilometer. Wir nehmen's sportlich, geniessen die oftmals sehr schöne Strecke, genehmigen uns viele Pausen und sind mit jeder Menge Hörspielen und Proviant ausgerüstet. So klappt's dann auch tip top. 

 

Bei Tassenbach biegen wir in Richtung Süden ab, leise Vorfreude macht sich breit. Zuerst heisst es aber noch einige Höhenmeter überwinden, immer weniger Gebäude säumen die Strassen, das letzt gesehene Dort ist schon eine Weile her, auch Autos begegnen uns hier kaum. Wir befinden uns in einer anderen „Welt“.

Und dann kommen wir oben an, auf 1450 Metern über Meer. Uns eröffnet sich ein Blick auf das kleine, hübsche Dorf Obertilliach, direkt beim Dorfeingang zur linken befindet sich, nicht übersehbar, unser Hotel für die nächsten Tage, zur rechten eröffnet sich uns ein magisches Bergpanorama. Unzählige kleine runde Gebäude befinden sich auf der Wiese unterhalb des Dorfes und bilden ein wunderschönes Bild: Etwas später werden wir erfahren, dass es sich dabei um kleine Heuschober handelt. Hier wird das Gras nämlich noch mit den Händen aufgebracht und zum Trocknen auf den „Hieflern“ aufgehängt. Ein unglaublich guter Duft von frisch trocknendem Gras umgibt uns.
Unsere Ferien können beginnen, der Alltag befindet sich bereits weit hinter, bzw. unter uns.

Kaum parkiert, entdecken die Kinder das grosszügige Tiergehege direkt beim Hoteleingang, in dem sich Hasen und zu unserer grossen Überraschung auch ein wunderhübsches Pfauen-Päärchen befinden. Ahhhh... Ohhhh...Jöööö. Die Mädchen machen es sich in den davor hängenden Schaukelstühlen bequem und beobachten das emsige treiben der Tiere, während ich wenige Meter entfernt das Einchecken übernehme, dabei gleichzeitig über den gemütlichen, stilvoll gehaltenen Eingangsbereich staune. Ich stehe für einen Moment einfach nur da und staune.

 

Sabine empfängt uns herzlich und händigt uns den Schlüssel zu unserer Suite aus: „Die Idee zum Almfamilyhotel war zunächst ein Herzenswunsch und ist dann im Kreise unserer Familie gewachsen und gross geworden.“, erzählt die Hotelbesitzerin über das familiengeführtes Haus. Wenn ihr euch durch die Seiten vom Hotel klickt, merkt ihr schnell, dass dieser Wunsch definitiv in Erfüllung gegangen ist und ganz prächtig geraten ist.

 

Unsere Suite

Platz für kleine und grosse Gäste bieten die insgesamt 34 - allesamt allergiefreie (wir haben so, so gut geschlafen) - Naturholzsuiten. Beim Eintreten fällt sogleich die Grosszügigkeit des Zimmers auf. Wir befinden uns in einem breiten, hellen Eingangsbereich mit Garderobe und wunderschönem Holzboden, zur rechten befindet sich ein grosses Badezimmer. Weiter geradeaus passieren wir das Kinderzimmer und schliesslich ein hübsches, lichtdurchflutetes Wohn/Schlafzimmer mit bequemem Doppelbett, Tisch und einem TV.


Das Interior ist ein Mix aus urig-gemütlich, praktisch und designig-cool. Das Gastgeber Paar hat selbst drei Kinder. Wenn die beiden nicht wissen, was Familien in den Ferien brauchen – wer denn dann?

 

Von allen Fenstern aus (und sogar aus vom Bett) haben wir einen Wahnsinns-Blick auf Almwiesen und Bergpanorama. Weit hinten entdecken wir die Dolomiten. Auf dem Balkon werden wir die kommdenen Tage dramatische Sonnenuntergänge hinterm Berg geniessen, Autogeräusche sucht man hier vergeblich. Wie ich das finde? Grandios.

Zum Kinderzimmer muss ich unbedingt auch ein paar Worte verlieren. Rund um das Hotel wird die Geschichte vom kleinen Himbeergolli erzählt. Dieser Name wird euch hier immer wieder begegnen und euch während dem Aufenthalt begleiten. Die Geschichte dazu findet sich auf den Betten der Kinder, zusammen mit einem süssen Willkommensgeschenk. Nach dem Vorlesen der Geschichte entdecken wir viele kleine Dekorakzente im Zimmer, welche die Botschaft der Geschichte augreifen, wunderhübsch und mit ganz viel  Liebe umgesetzt. Da wäre zum Beispiel das Nachttischchen und die Garderobe in Form eines Baumstammes oder die Bettrückwände im weichen, grünen Blätter-Stil. Unglaublich, an was hier alles gedacht wurde. Hier wurde rundum wunderhübsch und mit ganz, ganz viel Liebe designt.

Gut zu Wissen: Alle Suiten verfügen über einen Kühlschrank zum Selbstbefüllen und einen Wasserkocher.

Mein Tipp: Eine Suite auf der 2. oder 3. Etage reservieren, umso weiter oben, umso besser die Aussicht.

 

Als Gast fühlt man sich von anfang an gleich wie zu Hause. Vor allem auch wenn man mit Kindern unterwegs ist. Das Design, die Herzlichkeit der Mitarbeiter, das feine Essen. Die Kinder plantschen im Pool, basteln, kickern oder klettern Indoor an der sieben Meter hohen Felswand. Sie springen draussen auf dem Rasen herum, rutschen, entdecken den Spielplatz oder schwitzen in der Familiensauna mit den Grossen. Was mir gleich auffällt ist, dass sich auch schon die ganz kleinen Kinder hier wunderbar und alleine zurecht finden und sich auf dem gesamten Hotelareal problemlos selbständig bewegen können... Die gesamte Anlage ist sehr gepflegt und absolut gut überschaubar.  Eine Tatsache, die auch das Leben von uns Eltern unglaublich erleichtert. Man braucht sich hier wirklich keine Sorgen um die Kleinen zu machen, das Areal ist autofrei und eingezäunt... Alm halt.

 

Apropos Lage. So einfach war Skifahren mit Kids noch nie. Die Kinderskischule und der Übgungshang (auch perfekt zum rodeln geeignet) befinden sich DIREKT-DIREKTER-AMD IREKTESTEN neben dem Hotel, keine 10 Meter entfernt. Von der Rezeption aus muss man sich wirklich nur einmal schräg rüberpurzeln. Die Lage für Skiferien mit kleinen Kindern sucht seinesgleichen.

links: Hotel, rechts: Kinderskischule
links: Hotel, rechts: Kinderskischule

Ein erster Rundgang

Wir deponieren das Gepäck im Zimmer und eigentlich würde ich es mir gerne auf unserem sonnigen Balkon gemütlich machen. Aaaaaber: da habe ich die Rechnung nicht mit den Kindern gemacht. So starten wir kurz darauf auf den Rundgang durchs Hotel.

 

Wir starten bei der Rezeption, die Kleine entdeckt den kleinen Spielbereich und klettert bereits eifrig herum, während ich vergebens versuche mich im Fussball-Kicker und beim Billard nicht allzu sehr zu blamieren. Anschliessend begrüssen wir die Hasen und Pfauen. Sie sind uns gut gesinnt, Herr Pfau präsentiert uns seine komplette Federpracht und wir sind begeistert. Bemerkung: Wer will, kann übrigens tatkräftig bei der täglichen Versorgung und Fütterung der Zwergschafen mithelfen.

Dahinter befindet sich ein gemütlicher Bereich mit Tischen und Bänken, jede Menge Gesellschaftsspiele und eine Bücherecke laden zum verweilen und zum "Familien-sein" ein. Am abend wird hier jeweils das Kaminfeuer angezündet und ich weiss jetzt schon, hier wird einer meiner Lieblingsplätze sein (PS: Es soll nicht der einzige bleiben). Von hier führt eine Treppe direkt zur rieisig grossen, sieben Meter hohen, Indoor-Kletterwand.

An der Reception darf jederzeit die dafür benötigte Kletterausrüstung ausgeliehen werden und los geht der Spass. Hier haben wir uns oft aufgehalten. Unser Ehrgeiz war spätestens dann geweckt, als wir nach stolzen - es waren vielleicht drei Meter ab Boden - Kletterkünsten erleben mussten, wie die kleinen Kinder der Hotelfamilie problemlos und fluggs an uns vorbei gekraggselt sind... Nach fünf Tagen waren wir dann bereit für die Battle und erreichten - so stolz - ebenfalls die oberste Markierung der Wand.

Während die Mächen klettern und sich bereits mit anderen Kindern anfreunden, schaue ich mich im grosszügigen Fitness- und Wellnessbereich um.

 

Hier entdecke ich auch schon einen weiteren Lieblingsplatz: Den Ruheraum mit Obertilliacher Bergheu. Ich wünschte, ich könnte euch den Duft  hier durch den Computer beamen. Wahnsinn.

Kurz nach betreten des Raumes fühlt man sich geerdet und kann gar nicht anders, als zu entspannen. Wer mich kennt weiss, wie schwer mir das oftmals fällt, hier klappte es doch ziemlich gut. Auf der gleichen Etage befinden sich diverse Saunen mit verschiedenen Aromen, die Familiensauna trumpft mit einem Sternenhimmel und mega collen Düften wie Himbeer und Marille auf.


In der Lounge mit Edelsteinwasser-Bar werden wir in den kommenden Tagen oftmals gesehen. Unglaublich lecker dieses Wasser.


Vom Fenster aus entdecke ich das Hallenbad (auch hier werden wir uns heute noch - und generell jeden Tag - ausgiebig aufhalten. Woher haben meine Kinder bloss all diese Energie? Ich werde es nie verstehen). Das Bad bezaubert mich vor allem durch die gigantisch schöne Aussicht, schaut mal:

Direkt daneben befinder sich ein separates Kinder-Plantschbecken und die coole, 15 Meter lange Wasserrutsche "Triple Slide" die durch uns "ufe-abe-ufe-abe..." getestet wurde. Sie wird jeweils zu jeder vollen Stunde für 20 Minuten aktiviert. Ein mega Spass.


Vom Hallenbad gehts direkt in den Aussenbereich. Hier befindet sich ein wunderschön angelegter, für kleine und grössere Kinder toll durchdachter Spielplatz. Kostenloses Bergpanorama und gemütliche Liegen für uns Eltern inklusive. Hier trifft sich meine Grosse immer mal wieder auf einen Fussball-Match währenddessen die Kleine mit den anderen Kindern auf dem Gokart um die Wette flitzt oder sich auf dem schönen Spielplatz austobt.

Gastronomie

Auch kulinarisch könnte es uns nicht besser gehen. Hier kommen nur frischeste Bio-Gerichte aus regionalen Produkten auf den Tisch. Das Restaurant im Almfamilyhotel Scherer besticht durch ganz viel Ambiente und Flair. Die liebevoll dekorierte Stube verbreiten heimelige Gemütlichkeit und die Terrasse mit einmaligen Blick auf die Osttiroler Bergwelt ist der ideale Ort den Tag bei einem fruchtigen Cocktail ausklingen zu lassen, während die Kinder sich im nahegelegenen Spielraum oder auf dem Spielplatz - ich konnte sie von hier oben immer gut sehen - vergnügen.

Gut gefallen haben mir die unkomplizierten Mahlzeiten. Ein betreutes, im Preis inbegriffenes Mittag- und Nachtessen für die Kinder ist möglich, Anmeldung jeweils am Morgen des gewünschten Tages. Beim Mittagessen haben die Mädchen davon meist Gebrauch gemacht (und so - nach anfänglichem "Naserümpfen" auch ganz tolle, spezielle österreichische Spezialitäten kennen gelernt, ein Beispiel von vielen seht Ihr unten, sieht vielleicht nicht so lecker aus, schmeckt aber himmlisch), abends haben sie mir Gesellschaft geleistet.

Ab 18:30 wird im gemütlichen Restaurant diniert, hier kann aus einem Menü mit einer Auswahl von vier Gängen ausgewählt werden.

 

Während ich auf meine vier Gänge gewartet haben, erhielten die Mädchen schon frühzeitig ihr gewünschtes Kindermenü. Anschliessend haben sie sich jeweils selbständig in die Kinderbetreuung zurück gezogen, die auch während den Essenszeiten immer geöffnet hat und frei zugänglich ist. Die Küche hat meine aller grösste Hochachtung. Ich habe selten so, so gut gegessen und wirklich - auch wenn ich es gewollt hätte - kein Haar in der Suppe gefunden. Wer mich kennt weiss, Spinat und Avocado, das geht bei mir einfach nicht. Aber ohaaa, sogar das hab' ich hier genüsslich verspeist und gleich auch noch einen Nachschlag bestellt. Hier schmeckt einfach alles. Es wird unglaubliches geleistet. Eines ist gewiss, sollte ich jemals gross im Lotto gewinnen, werde ich den Küchenchef persönlich für meine Schlossküche engagieren.

 

Auch das Frühstücksbuffet ist toll und vielfältig bestückt. Angeboten werden auch frische Waffeln, frisches Rührei, Omeletten.. direkt auf Bestellung am Buffet zubereitet. Die Brot- und Müesliauswahl ist gewaltig. Hier kann man sich prima für den kommenden, aktiven Tag stärken. Mein Favorit war übrigens ganz klar das hauseigene Alpenmüsli, und auch das Schüttelbrot müsst Ihr unbedingt probieren.

Darf ich vorstellen? Untenstehend seht Ihr mein absolutes Lieblingsessen. Am liebsten hätte ich mich reingelegt.


Die verschiedenen Gänge waren jeweils wunderhübsch und mit Gegenständen aus der Natur dekoriert. Hier im Bild waren es Sägespähne, einmal waren es Kieselsteine, ein anderes Mal Heu... Wunderhübsch und so passend zur Lage und Philosophie des Hotels.

Must-Have:

Damit aber noch nicht genug: jeweils ab 15 Uhr gibt's eine feine Jause mit hausgemachtem Konfekt.

Find ich super: auf der Kinderkarte findet man zwar die üblichen Verdächtigen wie Pommes & Co, aber eben nicht nur. Meine Grosse ist nun seit bald einem Jahr Vegetarierin. Unglaublich, was die Küchencrew für sie täglich gezaubert hat. Ein kleiner Auszug gefällig? Schaut mal:

Kinderbetreuung

Als betont familienfreundliches Hotel kommen die Kinder natürlich nicht zu kurz. Die sehr herzlich und engagiert geführte Kinderbetreuung ist während 40 Stunden pro Woche (ab 8 Uhr bis 14 Uhr, anschliessend wieder von 17 bis 21 Uhr) geöffnet. Hier kommen alle Kinder auf ihre Kosten und es wird auf Klein wie Gross gleichermassen eingegangen. Meine Teenager-Tochter kam ebenso auf ihre Kosten wie die kleine. In den beiden Räumlichkeiten ist alles da, was Kind so braucht: Gesellschaftsspiele, Mal- und Bastelsachen, Puppen, Bücher, Kuschel- und Leseecken, diverses Spielzeug und eine Betreuerin, die sich um das Kindeswohl kümmert und mit den Kindern aktiv Sachen unternimmt.

 

Besonders beeindruckt hat mich das durchwegs gut und kreativ durchdachte, abwechslungsreiche Wochenprogramm. Die Kinder haben total hübsche Sachen gebastelt, einmal führte ein Ausflug auf den Bauernhof, sie lernten Butter zu machen und haben Muffins gebacken und anschliessend verziert. Einmal wurden Steine gesammelt und bemalt, beim Bingo ging es laut und lustig zu und her, am Donnerstag war Kino-Abend und der Mittwoch stand im Zeichen der kleinen Hexe: so musste Hexenbesen, Spinnen und Hexenhut gebastelt werden, damit anschliessend ein grausliger Hexenbrei gekocht werden konnte. An Ostern fanden unsere Girls eine wunderhübsch und eigens von der Kinderbetreuung für sie gebastelte Osterüberraschung am Frühstückstisch vor, die anschliessende Ostereier-Ralley (21 Ostereier wurden clever auf dem gesamten Hotelareal versteckt und mussten nun gesucht werden) war der absolute Hit.

Obertilliach & Umgebung

Die Kinder hätten es locker 24/7 auf dem Hotelareal ausgehalten. Ich eigentlich auch, aber weil die Gegend rund um das Hotel viel zu bieten hat, wollte ich nicht gänzlich darauf verzichten, uns ein wenig umzuschauen. Es lohnt sich verschiedene Wanderrouten anzuschauen, es gibt auch eine tolle Kinderspielmeile (Ausgangspunkt Connyalm auf 2070 Meter), die während unserem Aufenthalt jedoch noch Schneebedeckt und darum nicht zugänglich war.

 

Unbedingt sollte auch das unglaublich schöne Panorama auf dem Golzentipp (die Gondelbahn befindet sich ca. 7 Gehminuten vom Hotel entfernt) genossen werden. Wunderschön. Die Terrasse auf der Connyalm (Inklusive angrenzendem Spielplatz) lädt zum verweilen und staunen ein. PS: unbedingt den hausgemachten Apfelwein probieren.

Es ist schwierig zu beschreiben, welche Idylle das wunderhübsche Dörfchen, welches stolz auf 1450 Metern Seehöhe zwischen den Lienzer Dolomiten und den Karnischen Alpen thront, ausstrahlt. Hier hat man das Gefühl, in eine andere Zeit versetzt zu werden. Im denkmalgeschütztem Ortskern stehen die Holzhäuser so dicht nebeneinander, dass ihre Dächer sich fast berühren. Hier scheint die Idylle noch perfekt, die Leute sind alle so herzlich und grüssen, im Dorfladen kennt man sich und schon die ganz kleinen gehen alleine einkaufen und ziehen mit den anderen Dorfkindern - gross und klein - um die Häuser.

 

Ich hoffe, dass die mitgebrachten Fotos, euch zumindest ein klein „bisserl“ die vorgefundene Atmosphäre beschreiben mag.

Fun Fact mit James Bond: Obertilliach ist Schauplatz des James Bond Klassikers „Spectre“. Wegen des historischen Dorfkerns reiste die Filmcrew mit Schnee, einem Sportflugzeug und einem Stadl aus der Steiermark an. „Bond-Haus“ tauften die Einwohner von Obertilliach den Stadl. Er war in der Steiermark zerlegt und am oberen Rand einer Piste im Skigebiet Golzentipp wieder aufgebaut worden. Für die Szenen im und rund um das „Bond-Haus“ und auf der dazugehörigen Skipiste war auch Daniel Craig für drei Tage vor Ort.


Mein Fazit

Hier oben würden wir gerne noch viel, viel länger bleiben. Und eigentlich dürfte man einen solch grandiosen Geheimtipp gar nicht ausplaudern. Aber wir können nicht anders und müssen diese Empfehlung einfach mit euch teilen. Vom Trubel im Tal lässt es sich einfach perfekt ausklinken. Das Almfamilyhotel im wunderschönen Tirol ist die perfekte Mischung aus Kinderaction und Entspannung für die Eltern. Vorallem aber ist das Hotel eins: Familienfreundlich. Und herausstreichen möchte ich auch die Gastfreundlichkeit.

 

Wir haben unseren Aufenthalt von A bis Z restlos genossen. Die Kombination zwischen Ferien in der Natur, dazu eine riesen Portion Komfort Charme und Stil ist einzigartig und sucht seinesgleichen.

 

Das Hotel ist schlicht bezaubernd und lässt keine Wünsche übrig, die Lage inmitten Natur, umgeben von Bergpanorama und ganz viel grün ist grossartig, von der Kulinarik und der Herzlichkeit der Gastgeber-Familie werden wir noch lange schwärmen. Die Kinder waren rundum happy und kaum gesichtet. Sie fanden sich im „Nu“ zurecht, konnten sich selbständig und frei bewegen. Und ich, ja ich träume mich gerade beim Schreiben dieser Zeilen zurück in den „Wellnessbereich“, auf die gemütliche Sonnenliege auf der Terrasse und ins wunderhübsche, idyllische Bergdörfchen zurück. Toll war's.

 

Die familienfreundliche Region hat unglaublich viel zu bieten. Die grandiose Bergnatur wartet mit vielen schönen Ausflugs- und Wandermöglichkeiten auf. Rundum wunderbare Ferien in der Natur, Erholung und happy Familiy-Life garantiert ist. 

 

________________
Wir wurden von Familie Scherer eingeladen. Die Annahme setzte voraus, dass wir frei über unsere Eindrücke berichten konnten.