Alpzitt Chalets ****

An der Sägemühle, 87545 Burgberg im Allgäu, Deutschland

Zur Website

Corinne, Mami von 2 Kindern: "Bei der Suche nach unseren Feriendomizilen halten wir jeweils Ausschau nach Destinationen "mit dem Gewisssen Etwas", eine Portion Charme nehmen wir auch immer gerne in die Wunschliste mit auf, klein und fein ist ganz nach unserem Geschmack, naturverbunden und familienfreundlich soll es sein. Die Alpzitt Chalets  liegen im Zentrum des kleinen Dorfes Burgberg im Allgäu. Neun einladende Chalets warten seit 2018 auf all jene, die von Holz, Gemütlichkeit, Berg und Natur nie genug bekommen können.

 

 

Ein Chaletdorf mit ganz viel Stil

Informationen rund um das Hotel

  • Chaletdorf im Allgäu
  • 9 Chalets aus Naturholz und zwei Ferienwohnungen
  • Die Chalets verfügen über zwei Stockwerke eine eigene Sauna, freistehende Badewanne und einen Badezuber auf der Terrasse
  • kleiner Aussenspielplatz
  • Gute Ausgangslage für Unternehmungen in der Natur
  • Familienfreundliches Skigebiet befindet sich ca. 6 Fahrminuten entfernt. 

Preisbeispiel

Das Chalet „s´bsundre“ (für bis zu 2 Erwachsene und 2 Kinder) kostet in der günstigsten Zeit 440 Euro pro Tag, inklusive umfangreicher Frühstückskob. In der Hauptsaison 700,00 Euro pro Tag.

 

Am günstigsten fährt man im Komfort-Chalet (für eine Familie mit 2 Erwachsenen und 2 Kindern) = 2660 Euro pro Woche in der Nebensaison. Weihnachten/Jahreswechsel bitte auf Anfrage.

Zu den Chalets...
(Die Angaben sind ohne Gewähr.)

 

Lage

Die Alpzitt Chalets  liegen im Zentrum des kleinen Dorfes Burgberg im Allgäu.  Im Dorf selbst gibt es drei Restaurants, einen Bikeverleih, Bäckerei und einen grossen Dorfladen. Ein super-tolles Freibad und ein grosser Spielplatz befindet sich ebenfalls nur wenige Gehminuten von den Chalets entfernt.

 

Gut zu Wissen

An der Rezeption können E-Bikes ausgeliehen werden. Ein Schnuppervelo gibts für Euro 25.- pro Tag.

 

Winter

Nach einem Tag im Schnee muss es hier ganz besonders gemütlich sein. Holz und Anzünder sind genügend vorhanden, um Kamin und Badezuber wollig warm einzuheizen.

Sonja erzählt uns, dass sich ein beliebtes, familienfreundliches und überschaubares Skiparadies keine sechs Fahrminuten entfernt von hier  befindet. Kinderskischule, Zauberteppich, Übungshang... alles vorhanden. Ich merk' mir das auf jeden Fall. Alles zu den Skigebieten rund ums Chaletdorf findet Ihr hier: Link...


Hinter diesem aussergewöhnlich schicken und stilvollen Chaletdorf steckt ein richtig toller Familienclan der dieses Dorf mit ganz viel Herz, Leidenschaft, auf allem höchstem Niveau und mit einem unglaublich guten Händchen für schnörkellosem Alpenchick-Design und familienfreundlichem Ambiente führt... Aber der Reihe nach...

 

Angekommen im Chaletdorf

Die Anreise ist kurz und schmerzlos. Knappe zwei Stunden sind wir unterwegs, so ist diese Destination auch gut für ein verlängertes Wochenende machbar. Wir nehmen die Autofähre einmal quer über den Bodensee und geniessen anschliessend die schöne Strecke, die meist Überland führt. Alpsee, Skyline, Rodelbahn... Wir passieren wunderbarste Touristenmagnete – diese lassen wir für heute jedoch links liegen und fahren auf direktem Wege ins Chaletdorf.

 

Angekommen werden wir von einer vorwitzigen Hühnerfamilie begrüsst, die uns partout den Weg zum Parkplatz nicht freigeben wollen. Warum auch? Sie sind mir jedenfalls sympathisch und ich weiss schlagartig, dass ich mich hier wohl fühlen werde. Etwas weiter oben entdecke ich das Geissengehege.

Sonja, die Gastgeberin der Alpzitt Chalets erwartet uns an der heimeligen Rezeption. Wir werden herzlich mit einem lieben "Griass Eu" begrüsst und nach wenigen Formalitäten in unser Chalet begleitet. Für das Gepäck stehen uns Bollerwagen (wer liebt sie auch so wie ich?!) zur Verfügung, das kleine Chaletdorf ist nämlich autofrei. Perfekt.

Wir passieren die ersten Chalethäusle. Mei, sieht das gemütlich aus. Hi und da raucht es aus den Kaminen, zwei kleine Kinder suchen Löwenzahn für die Geisslein und nebenan auf der Terraase prostet sich ein älteres Ehepaar genüsslich zu. Ferienfeeling pur und es wird bewusst, dass hier etwas anderes als Abschalten vom Alltag gar nicht möglich ist. Genau das, was wir brauchen und uns in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden ist: Das Kleine im Grossen suchen. Quality time mit der Familie geniessen statt rastloses Herumgerenne.

Nach Betreten unseres Chalets stehe ich für einen Moment einfach nur da und staune. Die "Ahhhh's" und "Ohhhh's" werden in den kommenden Minuten der Hausführung zu meinem meist gebrauchten Wortschatz umfunktioniert. Wie schön es hier ist. Tritt man ein, gelangt man in eine kleine, gemütliche und voll ausgestattete Küche (auch Handtücher, Spühlmittel und Waschmaschinentabs sind da), daneben befindet sich ein grosser Tisch mit Eckbank, und dahinter die gemütliche Stube mit Kamin.

Die neun Chalets sind nahezu identisch gebaut, sie unterscheiden sich hauptsächlich in der Grösse. Alle haben sie zwei Stockwerke.

 

Bei Familie Gilb kann zwischen Ferienwohnung (insgesamt stehen zwei zur Verfügung) oder einem eigenen Chalet gewählt werden. Bei beiden Varianten steht der natürliche Rohstoff Holz im Mittelpunkt. Wunderschön. Schaut euch nur diese Balken, allesamt aus wertvollem Altholz gewonnen, an. Und diese massive Haustüre. Unglaublich schön. Und überall spürt man als Gast die Liebe zum Detail.

Wir bestaunen die restlichen Räumlichkeiten unserer "Residenz". Das Wohnzimmer ist klein, aber sehr gemütlich und natürlich entdecke ich sogleich den Kamin. Wir wir das lieben und daheim oftmals vermissen. Auf der Terrasse steht der Badezuber und ein grosser Holztisch.


Über eine Holztreppe gelangt man in den oberen Bereich. Hier erwarten uns zwei heimelige Schlafzimmer (wer mag, kann auch hier fernsehen), die freistehende Badewanne, nochmals ein Badezimmer mit Dusche und ein schmaler Balkon gen Süden gerichtet. Mei, ist das schön hier.

 

Während wir uns herumschauen, hat Sonja für uns gezaubert. Feinster, noch warmer, Aprikosenstrudel und dampfender Kaffee steht auf der Terrasse für uns bereit. Diese Frau kann Gedanken lesen (oder hat unseren Bauch knurren hören?), vielen lieben Dank an dieser Stelle für die aufmerksame und unglaublich köstliche Aufmerksamkeit. Im Grunde muss man vom Chalet gar nie mehr weg.

Zurück zum Intérieur des Chalet: Viel altes Holz, stilvoll kombiniert mit weiteren Naturmaterialien. Der dunkle Natursteinboden im Küchenbereich und in den Bädern sorgt für einen tollen Kontrast. Moderne Sanitäranlagen runden das Interieur ab, das eine oder andere Kerzerl, der Lesesessel und die Couch mit Schafsfell beim Kamin – richtig cosy.

Schön auch die vielen Details, eine Vase mit Rosen, ein Kerzerl, Dekoherzen... Schön fand ich auch die Holzschalen in beiden Badezimmern, die wunderbarste Duschutensilien und meine neue Lieblingsnachtcreme enthalten.

 

Back to work: Wir laden die restlichen Sachen aus dem Auto und schmieden Pläne. Drei volle Tage haben wir vor uns. Wir haben Wanderschuhe, Badesachen und Bücher dabei. Ausserdem freuen wir uns auf den Badezuber und die private Sauna (oder sollte ich besser Spa-Bereich sagen, weil: schaut euch mal diesen Raum an. Also weisch...), die unser super schönes Chalet zur Verfügung hat. Mit nur einem Klick wird sie in Betrieb genommen, gewählt kann zwischen 70 und 90 Grad, und in Gedanken liege ich quasi schon drin.

So sieht unser "Häusle" übrigens von aussen aus.

Verpflegung

Hier möchte man wirklich sofort ein- und nie wieder ausziehen. Zumindest zum Frühstück muss man das auch nicht, denn das wird ans Bett, naja, zumindest - via Frühstückskorb - direkt und zur tags zuvor gewünschten Uhrzeit, ins Chalet geliefert.

 

Wir werden mit leckeren, saisonalen und regionalen Köstlichkeiten überhäuft:  Käse (schaut euch mal diese liebevolle Dekoration in "Kuhform" an (3. Foto), diverse Aufschnitte, Joghurt, Obstsalat, Aufstriche, Honig, Frischkäse, Milch und Gebäck. Dazu frischen Kaffee und Eier. Unkompliziert, sehr gemütlich und so fein. Toll gerade auch mit kleinen Kindern diesen Genuss zu haben ohne sich ins grosse, oftmals hektische Buffettreiben stürzen zu müssen.

Am ersten Abend haben wir nur wenig Lust auf Restaurant und geniessen lieber die Vorzüge des Chalets. So haben wir nun die Qual der Wahl zwischen:

 

a) selber kochen. (Ein grosses Einkaufsgeschäft gibts direkt im Dorf, ebenso eine Bäckerei) oder aber wir entscheiden uns für

b) einen kurzen Anruf an der Rezeption: So können kleine Snacks (Ofenkartoffeln, Fleischplatten, Kaiserschmarrn...) direkt ins Chalet bestellt werden: Schön, dass man hier so unkompliziert entscheiden kann, wann Hotel-Service in Anspruch genommen werden möchte und wann nicht, wann man Gesellschaft wünscht und wann eben nicht.

 

Nach einem feinen Essen gehts für mich mit einem Buch in die freistehende Badewanne.

GG wählt den Weg in die hauseigene Sauna. Diese Unkompliziertheit ist gerade auch für Familien nicht von der Hand zu weisen. Wir sind auf keine fixen Zeiten angewiesen, können in die Sauna, wenn die Kinder schlafen, ohne sie alleine lassen zu müssen...

 

PS: Bademantel, Badelfinken und genügend Tücher sind im Chalet vorhanden.

An einigen Nachmittagen geniessen wir frischgebackenen Kuchen im Alpzitt Huigarte (auf Wunsch, kann übrigens auch hier gefrühstückt werden), dem kleinen, urgemütlichen "Gemeinschaftsraum" des Chaletdorfs.

Am Abend bleibt unsere Chaletküche kalt. Wir haben beschlossen, uns im viel gerühmten Ristorante da Luigi, im Zentrum des Dorfes, eine feine Pizza zu genehmigen. Das Gasthaus ist urgemütlich, proppenvoll (Das Lokal war bis auf den letzten Platz gefüllt... das spricht wohl für sich!), verfügt über einen Pizzaofen, die Bedienung ist sensationell, Da Luigi eine Legende und die Pizza... Ja die Pizza, sie war wirklich gut und:

... hatte mindestens einen Durchmesser von 35 cm, wahnsinn. Wir kehren satt und zufrieden im Dunklen zurück. Nun noch ein schönes Bad im Zuber unter Sternenhimmel und die Nacht kann kommen.

 

Gut zu Wissen: Es lohnt sich bei Da Luigi frühzeitig einen Tisch zu reservieren. Er ist jeweils sehr gut gebucht. Apropos gut gebucht, auch Dieter Bohlen hat scheinbar schon einige Male hier diniert.

Für Kinder

Wenn die Kinder nicht gerade mit Bobbykar und Fahrrädern durch das Chaletdorf brausen, freuen sich die Tiere des Hauses über ihren Besuch und tägliche Streicheleinheiten. Dann gibt es einen Spielplatz mit grossem Trampolin, Sandkasten, Kletterturm, Mini-Kletterwand und einer Schaukel. Sehr beliebt bei den Kleinen ist das Chaletdorfbächlein, hier wird fleissig gestaut, geplantscht und gespritzt.

Wichtig: Gleich hinter dem Tiergehege befindet sich ein kleiner Weiher. Jeweils am Dienstag Abend wird in der Huigarte frischer Frisch daraus serviert. Aber Achtung: Mir hat nicht gefallen, dass dieser Teich nicht eingezäumt ist, kleine Kinder würde ich so nicht unbeaufsichtigt hier spielen lassen. Sonja ist sich dieser Gefahr bewusst, eine Lösung ist in Diskussion.

Unternehmungen im Allgäu

Wir hätten es locker flockig 24/7 hier im Chaletdorf ausgehalten. Weil die Gegend drum herum aber viel zu bieten hat, wollten wir nicht gänzlich darauf verzichten, uns ein wenig umzuschauen.

 

Starzlachkamm

So entscheiden wir uns für einen Ausflug zum Starzlachkamm, mit Start nur wenige Gehminuten vom Chalet entfernt. Am ausgeschilderten Wanderparkplatz geht es los. Der Weg entlang der Starzlach führt zunächst eben, immer entgegen dem Bachlauf. Nach etwa 10 Gehminuten ist der Eingang erreicht. Hier gibt es einfache Verpflegungsmöglichkeiten. Für den Eintritt wird eine geringe Gebühr verlangt (mit der Gästekarte gibt es Reduktion).

 

Über steinerne Stufen, holzbeplankte Brücken und drahtseilversicherte Stege geht es nun, in gut 20 Minuten, durch die Klamm hindurch, vorbei an rauschenden Wasserfällen und über imposante Schluchten. Oben angekommen kann entweder umgekehrt werden, weiter hinauf gehts zur Erzgrube-Erlebniswelt (Link...), ebenfalls ein für Familien sehr zu empfehlender Ausflug.

Naturpark Eistobel

Auch ein sehr schönes Ausflugsziel für Familien ist der Eistobel. Er befindet sich ca. 20 Fahrminuten entfernt und bietet eine wildromantische Schlucht, angenehme Kühle, klares Wasser und viele Kiesbänke, die zum bauen und plantschen einladen. Der Eintritt kostet 1,50 Euro für Erwachsene und 0,50 Euro für Kinder.

Auf einer Strecke von etwa drei Kilometern stürzt, eingerahmt von bis zu 130 Meter hohen Felshängen, das Wasser über mehrere Kaskaden talwärts und verliert dabei etwa 70 Höhenmeter.“ So erfahre ich auf Wikipedia. Der Eistobel ist Naturschutzgebiet und hat uns mit seiner Naturschönheit verzaubert. Wer Glück hat trifft hier auf den seltenen Eisvogel, wir haben fest nach ihm Ausschau gehalten, aber leider hat er sich uns nicht zeigen mögen. Vielleicht beim nächsten Mal?

Gut zu Wissen: Der Rundweg dauert gemütliche 1.5 Stunden, die meiste Zeit geht es geradeaus. Trotzdem empfehle ich gutes Schuhwerk und genügend Trinkvorrat. Unterwegs gibt es jede Menge schöne Rastmöglichkeiten und nach etwas mehr als der Hälte der Route 19 (Rundweg) auch einen kleinen Spielplatz.

Tipp: Auf dem Rückweg passiert Ihr den winzig kleinen Ort Grünenbach. Ich kann euch eine Einkehr im kleinen Dorflädeli "Kramers Einkehrstube" sehr empfehlen. Es ist unglaublich gemütlich eingerichtet (drinnen wie draussen) und der hausgemachte Kuchen ein Gedicht. Scheinbar kommen die Leut' von weit herum dafür daher. 

Das Angebot in der Region ist sowohl im Sommer als auch im Winter sehr umfassend und bietet Familien mit kleinen wie auch älteren Kindern jede Menge Möglichkeiten. Es ist fast unmöglich, hier nur auf „der faulen Haut“ zu liegen: Es gibt nebst unzähligen Wandermöglichkeiten auch jede Menge Freibäder, Badeseen, Thermalbäder, Museen, Klettergarten und Rodelbahnen. Der Allgäu Skyline Prk muss ganz toll sein, ebenso die Hallenkartbahn in Kaufbeuren. Immenstadt ist wunderhübsch und bezirzt durch eine schöne Altstadt, in Sonthofen kann ebenfalls ein wenig "geshoppt" werden.

Umfassende Informationen zu den Ausflugszielen im Allgäu gibt es, inklusive Gästekarte, die für viele Attraktionen Vergünstigungen bietet, an der Rezeption, Geheimtipps inklusive.

Mein Fazit

Hier wären wir gerne noch viel, viel länger geblieben. Vom Alltagstrubel daheim lässt es sich hier einfach perfekt ausklinken. Es sind die vielen kleinen Details, die den Aufenthalt so angenehm machen. Die Gastfreundschaft möchte ich an dieser Stelle ganz besonders herausstreichen, aber auch die wunderschönen, stilvollen Chalets, die viel Luxus und Komfort bieten und ideal für Familien, eine Paarauszeit oder vielleicht auch für alle, die Oma und Opa in die Ferien mitnehmen möchten, sind. Auch hat die familienfreundliche Region unglaublich viel zu bieten.

 

Wir haben unseren Aufenthalt von A bis Z restlos genossen. Die Kombination zwischen Ferien in der Natur, dazu eine riesige Portion Komfort Charme und Stil ist einzigartig und sucht seinesgleichen. Erholung und happy Familiy-Life garantiert ist. Ich habe versucht, das Haar in der Suppe zu finden, vergeblich. Es gibt schlicht keines. Die Alpzitt Chalets im Allgäu stehen von nun ab auf meiner persönlichen Empfehlungs-Liste.

 

________________
Wir wurden von Familie Gilb eingeladen. Die Annahme setzte voraus, dass wir frei über unsere Eindrücke berichten konnten.