Corinne, Mami von 2 Kindern: "Bei der Suche nach unseren Feriendomizilen halten wir jeweils Ausschau nach Destinationen "mit dem Gewisssen Etwas", eine Portion Charme nehmen wir auch immer gerne in die Wunschliste mit auf, klein und fein ist ganz nach unserem Geschmack, naturverbunden und familienfreundlich soll es sein. Nebenbei versuchen wir uns oftmals im Spagat, die verschiedensten Bedürfnisse zwischen uns Erwachsenen, einem Teenager und einer Erstklässlerin in den Griff zu kriegen. Einen Garant, um all diese Wünsche unter einen Hut zu bringen und ein absoluter Geheimtipp sind die FeliZitas Chalets, gelegen irgendwo am Ende der Welt, im wunderschönen Südtirol.

 

Chalets mit viel Charme und Stil

Informationen rund um das Hotel

  • 6 familienfreundliche Chalets mitten im Wald, allesamt mit separatem Schlafbereich
  • Sauna im Wald
  • Spielplatz: Wald
  • Gute Ausgangslage für Unternehmungen in der Natur

Preisbeispiel

Die Chalets NONO1, NONO2, PINO, KAROM, MOMO, allesamt für 5 Personen kosten in der günstigsten Zeit Euro 190.- pro Nacht, in der Hauptsaison Euro 260.- pro Nacht.

Für die Endreinigung werden zusätzlich Euro 80.- verrechnet.

 

Zu den Chalets...
(Die Angaben sind ohne Gewähr.)

Lage

Das sechs Chalets befindet sich inmitten der Natur, auf dem Plateau des Deutsch Nonsberges

im alpin-mediterranen Südtirol. Gerade mal 200 Meter entfernt liegt die Provinzgrenze zum Trentino, so dass im nächsten Dorf Tret bereits Italienisch gesprochen wird. Hier liegt auch das sonnige Val di Non mit seinen schönen Seen und Canyons. Die Stadt  Bozen erreicht man innerhalb 40 Fahrminuten.

Praktisch in den Selbstversorger-Chalets: In unmittelbarer Umgebung finden sich viele gute Restaurants, im Dorf St. Felix selbst gibt es zwei kleine Dorfläden, in denen man das Nötigste bekommt.


 

Es gibt Orte, die sind so schön, dass man sie nicht wieder vergisst. Orte, an denen die Natur noch den Ton angibt. Die FeliZitas Chalets stehen exakt an einem solchen Platz, abseits von Tourismus und Konsum. Mitten im Wald, am Plateau des Deutsch Nonsbergees im alpin-mediterranen Südtirol und mit wunderbarer Weitsicht auf die Dolomiten.

Anreise

Die Anreise hat es in sich. Gute sechs Stunden sind wir unterwegs, für einen Kurz-Tripp wären das definitiv zu viele Kilometer. Wir nehmen's sportlich, geniessen die oftmals sehr schöne Strecke, genehmigen uns viele Pausen und sind mit jeder Menge Hörspielen und Proviant ausgerüstet. So klappt's dann auch tip top. 

 

Nach Bozen biegen wir ab, leise Vorfreude macht sich breit. Zuerst heisst es aber noch den Gampenpass zu überwinden. immer weniger Gebäude säumen die Strassen, das letzt gesehene Dort ist schon eine Weile her, auch Autos begegnen uns nur wenige. Wir befinden uns in einer anderen „Welt“.

Und dann kommen wir an. Kurz nach dem kleinen, hübschen Dörfchen St. Felix biegen wir scharf links und stehen nur wenige Minuten später vor der Rezeption zu den sechs Chalets im Wald.

Kaum ausgestiegen, fällt uns die Stille der Natur auf. Die Kinder entdecken eine grosse Schaukel am Waldrand und sind weg. Daran wird sich auch in den kommenden Tagen nur wenig ändern, wir bekommen sie nur sporadisch zu sehen: Während sie von früh bis spät im Wald herum toben, Steinmandalas basteln, zusammen mit den anderen Kindern eine Hütte aus Ästen und Moos bauen, sich im Tipi die Zeit vertreiben, auf der coolen Waldschaukel schwingen oder Stockbrot grillieren, geniesse ich die Ruhe auf unserem hübschen Balkon mit Sicht auf Wald und Bergpanorama. Und ich freu‘ mich täglich darauf, abends unser Kaminfeuer zu entfachen und die Waldsauna zu geniessen.

 

Keine fünf Minuten hier und mir ist klar: Wir haben einen wunderbaren Rückzugsort gefunden, einen einmaligen Kraftort für die ganze Familie. Mitten in der Natur. Umgeben von Fichten, Lärchen und Tannen. Mit Blick über das Tal und hinauf in die Berge.

 

Unser Chalet

Ein Traum aus Holz: Die wunderbaren Chalets sind in traditioneller Südtiroler Holzbauweise errichtet. Kunststoffreie Zone: Für die Bauweise wurde weder Lehm noch Plastik verwendet, von den Dachschindeln über die Betten und Regale bis zum hübschen Esstisch, die Liebe zum Holz der Familie Passer ist nicht zu übersehen. Selbst der Lavabo Unterschrank im hübschen Badezimmer ist aus massivem Holz und massgefertigt. Der Leitspruch "Urlaub ohne Plastik" wird in den Chalets (bis auf eine bewusste Ausnahme – im Chalet Karom stehen einzelne Design-Synthetik-Stühle) bis ins kleinste Detail umgesetzt.

 

Hier lässt es sich durchatmen. Aus jedem Zimmer (und sogar aus dem Bett) bietet sich ein Wahnsinns-Blick in den Wald oder auf die Berge, weit hinten entdecken wir die Dolomiten – besser als jedes Gemälde. Wie ich das finde? Grandios!


Alle Häuschen gehen über zwei Etagen, eines sogar über drei. Unser „Pino“ verfügt über eine kleine Garderobe, durch eine Türe betritt man das Wohnzimmer mit kleiner Einbauküche, einem gemütlichen Sofa, Esstisch, Balkon, angrenzendem Badezimmer mit Dusche und Infrarotkabine und meinem persönlichen Highlight: einem hübschen Kaminofen. Über eine Treppe geht’s hinauf ins obere „Gemach“. Hier findet sich ein Kinderzimmer, in dem locker-flockig drei Betten Platz haben, nebenan gibt’s ein weiteres Badezimmer und am Ende des Ganges befindet sich das Elternschlafzimmer. Alles wunderhübsch und stilvoll eingerichtet, „SchiSchi“ und Kitsch sucht man hier vergebens, genau nach unserem Geschmack. Die Zimmer sind nicht riesig, Stauraum gibt es nur beschränkt, für uns reichts "vörig". Im ganzen Haus riecht es wundervoll nach Wald und frischem Holz.

 

Auffallend ist auch wie wohl sich unsere Kleine direkt ab Ankunft fühlt. Oftmals braucht sie eine ganze Weile, um „anzukommen“, sich wohl und zurecht zu finden, nicht so in diesem Falle. Nach wenigen Sekunden hüpft sie fröhlich umher, richtet sich ihr Bett gemütlich ein, erkundet Haus und Umgebung… Als wäre sie hier zu Haus. Auch mir fällt auf, wie gut die Luft hier tut, das Ambiente stimmt und der Alltag fällt schneller als sonst von uns ab.

 

PS: Haarföhn und Putzmaterialien findet ihr im Haus. Waschmaschine und Trockner können gegen Entgeld benutzt werden.

An unserem ersten Morgen stehe ich früh auf. Beim Blick aus dem Fenster traue ich meinen Augen kaum: Dort stehen tatsächlich zwei prächtige Rehe, quasi direkt vor unserem Chalet. Ich getraue mich kaum zu atmen, möchte am liebsten „geussen“ und muss mich beherrschen, vor Freude nicht gleich die ganze Familie wach zu rütteln.

Gut zu Wissen: Alle Chalets verfügen über einen Herd mit zwei Platten und einem kleinen Kühlschrank. Eine Geschirrspühlmaschine sucht man hier allerdings vergebens.

Die Felizitas Chalets sind ein echter Familienbetrieb. Die sympathischen Gastgeber haben hier im Südtirol mit viel Einsatz und Herzblut ihren Traum wahr gemacht und für sich und ihre Gäste ein Zuhause gebaut, in dem einfach alles stimmig ist. Nächtelang haben sie dafür zusammen gesessen, mit viel Leidenschaft wurde diskutiert, um für die zukünftigen Gäste das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Und das ist ihnen wahrlich gelungen. Ein unglaublich gemütliches, stilvolles Wohnen in mitten von Natur und guter Luft ist daraus resultiert. Traumhaft.

 

Mutter Lisi kümmert sich um den Kräutergarten und kocht die leckere Konfitüre, die wir nebst frischem Brot, Wurst, Kaffee, Honig und Kakao in unserem fein gefüllten Frühstückskorb vorfinden. Ihr Mann Richard kümmert sich derweil um die Instandhaltung der Häusle und das alles funktioniert wie es das soll. Sohn Ivo und seine Frau kümmern sich um die Gäste und packen an wo immer Not am „Manne“ ist, sie feuern die Feuerschale an (ein liebes Dankeschön an dieser Stelle für's beste Stockbrot ever!) und organisieren tolle Waldspiele mit den Kids.

Im Zentrum des "Resorts" trifft man sich zu gemütlichem Beisammensein, abends wird die Feuerschale in Betrieb genommen oder am gemütlichen Holztisch, wo auch ein grosser, moderner Grill zur freien Verfügung steht, geschwatzt. Die Kinder können hier noch Kinder sein, sie erkunden den Wald, spielen im kleinen Bächlein und entwickeln die kreativsten Ideen. In der mongolischen Jurte (wundervoll traditionell) ein gemütlicher ca. 42 m2 grosser Raum, gibt es  jede Menge Gesellschaftsspiele und eine Bücherecke die zum verweilen einlädt.
Kurz nach betreten des Zeltes fühle ich mich geerdet und kann gar nicht anders, als zu entspannen. Wer mich kennt weiss, wie schwer mir das oftmals fällt, hier klappte es doch ziemlich gut.

Gastronomie

In der nahen Umgebung gibt es unzählige, kleine, feine Restaurants, von der Pizzeria zum traditionellen Wirtshaus bis zur Gourmetküche. Unsere persönlichen Highlights haben wir an dieser Stelle zusammen getragen:

 

Pizzeria Al Folon beim Canyon Rio Sass

In dieser Pizzeria (Zur Website...), direkt am Lago Smeraldo und ca. fünf Fahrminuten ab unserem Chalet - haben wir ein feines Abendessen genossen (die Pizza schmeckt himmlisch!) und auf das Eindunkeln gewartet. Der See ist nachts wunderbar beleuchtet, Romantik pur. Anschliessend sind wir quer durch die Schlucht zurück ins Dorf gelaufen. Ein spektakuläres Erlebnis. Das enge Valle dei Molini ist eine schmale Klamm, die das Ortszentrum mit dem See verbindet: eine eindrucksvolle Schlucht, vom Rio Sass in den Fels gegraben.


Spektakulär ist dieser Weg zu jeder Tageszeit, während den Abendstunden ist er jedoch wunderschön beleuchtet. Entlang der Strecke kann man einen alten Waschplatz bestaunen, die römische Brücke und die Rekonstruktion einer alten Mühle.

Gut zu Wissen:

Parkieren: Beim Dorfeingang von Fondo befindet sich auf der linken Seite ein Parkplatz, von hier erreicht man innerhalb weniger Gehminuten den See und die Pizzeria.
Auf dem Weg durch die Schlucht passieren wir immer wieder wunderschöne Fleckchen, an denen Tische und Bänke zur Verfügung stehen. Überhaupt fällt uns auf, dass es in dieser Region sehr viele solche Plätzchen gibt. Perfekt für einen Zwischenhalt und zum "dureschnuufe".

Eine Einkehr im  Hofschrank Reinhof (Gampenstrasse 2, Via Palade 2, 39010 St.Felix) lohnt sich mit Kindern auf jeden Fall. Dieses Restaurant befindet sich direkt vis-à-vis von Nadias Lädele. Hier hätte ich es, auch wenn uns das Essen nicht gerade vom "Hocker gehauen hat", trotzdem noch Tage mehr ausgehalten. Die grosse Terrasse mit einmaligen Blick auf die Bergwelt ist bezaubernd. Währenddesse vergnügend sich die Kinder auf dem Spielplatz - ich konnte sie von hier oben immer gut sehen - oder füttern den Esel, den wir am liebsten gleich mit heim genommen hätten (es ist auch heute noch ein Thema, wieso wir das denn nicht gemacht haben!).

Köfelehof
Ein spezielles, ungewöhnliches Erlebnis, welches wir aber gewiss so schnell nicht wieder vergessen werden, war unser Nachtessen bei Bäuerin Ilse im "Köfelehof". Ilse öffnet für Gäste die Pforten in ihre Stube, um sie mit traditionellen Speisen der Region zu verwöhnen. Kaum parkiert wurden wir herzlich begrüsst und in die gute, altmodisch eingerichtete und etwas "verstaubte" Stube geführt. Uns wurde Messer und Gabel in die Hand gedruckt, so haben wir dn Tisch gleich selbst gedeckt. Zwischenzeitlich wurde in der Küche nebenan, nicht zu überhören, hantiert und fleissig gearbeitet. Wir waren die einzigen Gäste, die christliche Dekoration doch etwas gewöhnungsbedürftig. Wir haben uns - fragt mich nicht wieso - im Flüsterton unterhalten, so etwas erlebt man wahrlich nicht jeden Tag.

 

Die Kleine wollte sich derweil unbemerkt aus dem Staub machen, mit ein paar mitgebrachten Malbüchern ist es uns schliessilch gelungen, sie noch ein bisschen zum Bleiben zu überreden. Und dann... dann wurde die Türe aufgerissen, Ilse stürmte mit diversen Platten, prallgefüllten Tellern und Gratinformen herein. Innerhalb weniger Minuten war der Tisch bis auf den letzten Platz mit Spätzle, Knödel, Maultaschen, Schüttelbrot bestückt... Wir hätten gut und gerne eine halbe Armee damit verpflegen können. Und das Fazit: Wir haben selten so, so gut gegessen. Ilse hat unsere aller grösste Hochachtung. Wir haben genüsslich geschlemmt und uns von Minute zu Minute wohler - und voller - gefühlt. Auch mit ganz viel Wille und Müh, war es unmöglich, all die vielen Speisen zu verzehren. Wie gut, dass Ilse vorbereitet war und uns die übrig gebliebenen Speisen ruck-zuck (hier passiert wirklich alles im Eiltempo) eingepackt hat. Für die nächsten Tage haben wir ausgesorgt.

 

Ja, dieser Abend war ein spezielles Erlebnis und bestimmt nicht jedermans Ding. Sicher jedoch ist, dass wir selten so gut - und günstig - gegessen haben wie hier. Und auf jeden Fall gibt's hier einen super-authentischen Einblick in das Leben der Menschen.

Einkaufen

Zum Frühstück haben wir jeweils den wunderbaren, von Lisi liebevoll zusammengestellten Frühstückskorb (er kann bequem und kurzfristig an der Rezeption bestellt werden) genossen.

Ansonsten haben wir uns in bisschen Nadias Lädele verliebt, einem liebevoll geführten Lebensmittelgeschäft, welches sich im Dorf befindet. Hier finden sich hochwertige Regionalprodukte (unbedingt den hauseigenen Käse und den Apfelsaft probieren) und auch tolle FAIR-Trade-Produkte; Fleisch- und Wurstwaren in Bio-Qualität werden allesamt vor Ort produziert.

Mit vom besten an diesem "Lädele" ist ganz klar der Weg dort hin. Bullerbü lässt grüssen. Ab den Chalets dauert der Weg gute, gemütliche 20 Minuten und er ist schlicht bezaubernd. Er führt durch Wälder, Wiesen, über Brücken, an Bächlein vorbei - von Autogeräuschen keine Spur. Nie zuvor haben wir einen so wunderschönen Einkaufsweg gehabt. So haben wir uns kreativ ausgetobt, um auch sicher täglich etwas zu finden, was uns für das Menü auf dem Tisch noch fehlt.

Ausflüge

Die Kinder hätten es locker 24/7 auf dem Areal der Chalets ausgehalten. Ich eigentlich auch, aber weil die Gegend rund herum eben auch so viel zu bieten hat, wollte ich nicht gänzlich darauf verzichten, uns ein wenig umzuschauen.


Gelatti in Fondo
Fondo ist ein zauberhaftes, authentisches Bergdorf, das auf fast 1’000 Meter über Meer liegt, etwa 1’500 Einwohner zählt und in ungefähr fünf Fahrminuten ab Chalet erreichbar ist. Wir parken unser Auto direkt beim Dorfeingang auf der linken Seite und machen uns zu Fuss auf zur Entdeckung dieses kleinen, etwas verschlafenen Ortes. Nebst der eindrücklichen Schlucht (siehe oben), die unbedingt in den Abendstunden besichtigt werden sollte, sind auch die vielen kleinen Gassen hübsch anzuschauen. Zudem hat uns immer mal wieder die Sehnsucht nach einem richtig feinen, guten Gelatti hier hin verschlagen. Einzigartig in der Gegend sind auch die Fresken aus dem 14. bis 16. Jahrhundert an den Häuserfassaden im alten Ortskern.

Wanderung zu den Wasserfällen von Tret
Auf keinen Fall dürft Ihr den Wasserfall von Tret verpassen. Wenn Ihr ab Chalet läuft, dauert der Hinweg ca. 45 Minuten. Wir haben abgekürzt, sind mit dem Auto bis nach Tret gefahren, wo genügend Parkplätze vorhanden sind. Von hier lotst uns ein Wegweiser in nordwestliche Richtung weiter abwärts zur Schlucht (Die gesamte Gehzeit ab Parkplatz beträgt ca. 25 Minuten).

 

Der Weg führt über Wiesen bis er in den Wald hinein führt. Nach ca. 10 Minuten erreichen wir eine lange Treppe (runter ist definitiv weniger anstrengend als anschliessend wieder hinauf), die uns mit über hundert Stufen in die Schlucht des Canyon Rio Novella hinunter bringt.

Die tiefe Schlucht des Canyon und die hohen Felswände beeindrucken uns gewaltig. Und dann sehen wir ihn: unten angekommen stehen wir alle für einen Moment einfach nur da und stauen. Ein unglaublich spektakuläres Naturerlebnis, wie dieser mächtige, 70 Meter hohe Wasserfall nur wenige Meter von uns entfernt, in die Tiefe donnert. Wir geniessen, staunen, wagen uns näher heran bis unsere Haare platschnass sind (perfekt, es ist warm heute) und wagen am Ende sogar einen kleinen Schwumm im seichten Wasser. Einfach nur wunderbar.

 

Es ist schwierig zu beschreiben, wie atemberaubend schön dieser Wasserfall ist und welche Macht er aus nächster Nähe ausstrahlt. Ich hoffe, dass die mitgebrachten Fotos, euch zumindest ein klein „bisserl“ die vorgefundene Atmosphäre beschreiben mögen.


Gut zu Wissen:

Badesachen, Getränke und allenfalls eine kleine Verpflegung mitnehmen.

Der Wasserfall kann auch von oben besichtigt werden, man sieht dort jedoch nur einen kleinen Teil. Von unten ist die Sicht um ein vielfaches beeindruckender.

Tierpark Rainguthof
Der Tierpark (
Zur Website...) befindet sich ca. 3 km nach dem Gampenpass und ungefähr 10 Fahrminuten von den Chalets entfernt. Er gehört definitiv mit zu den schönsten, die wir je besucht haben. Wir decken uns mit Popcorn für die Tiere ein und entdecken den grossen, wunderschön gepflegten und grosszügigen Tierpark.

Wollschweine, Minischweine, Hängebauchschweine, Esel, Zwergziegen, Ponys, Zwergschafe, Pfauen, Enten, Gänse, Hirsche, Mufflons aber auch australische Emus, Wasserschildkröten und Präriehunde zählen zur Bewohnerschaft, die hier auf dem Gutshof ein freundliches Zuhause gefunden haben. Die Tiere sind allsamt sehr zutraulich und gut gepflegt. Kinder wollen hier nie mehr fort, stattdessen möchte unsere Kleine lieber für die nächsten 10 Jahre die Tiere füttern und streicheln – das darf man hier. Einige Tiere können sich sogar frei bewegen und lassen sich dadurch noch besser liebkosen.

 

Auf der schönen Wiese hinter dem Gehöft geniessen wir bei majestätischem Panorama auf die Südtiroler Bergwelt, unser "von daheim" mitgebrachtes Picknick, ein toller Spielplatz für die Kinder befindet sich gleich nebenan.

 

Tipps:

Unbedingt den Apfelstrudel auf der Sonnenterrasse des Cafés probieren.

Es lohnt sich frühmorgens hier zu sein, gegen Mittag treffen hier immer mehr Besucher ein.

Der Tierpark ist das ganze Jahr geöffnet. Für den Eintritt wird um eine freiwillige Spende für die Tiere gebeten.

Wanderung zum Felixer Weiher

Erreichbar ist der Felixer Weiher (auch Lago di Tret/Tretsee genannt) über verschiedene Wanderwege. Direkt bei den Chalets startet der Wanderweg Nr. 9, die Gehzeit - mit Kindern - beträgt ungefähr eine Stunde. Wichtig zu wissen ist, dass der Weg die meiste Zeit hinauf führt, die Variante ist kidnerwagentauglich.

Mit viel Ablenkung schaffen wir es, dass unsere Kleine tapfer bis zum See durchhält. Als wir vor dem idyllischen Weiher mit seinem glasklaren Wasser stehen sind wir uns einig: Jedes "Gemotze" hat sich gelohnt. Der ca. vier Meter tiefe See mit seiner kleinen Insel wurde von der Südtiroler Landesregierung unter Naturschutz gestellt und ist wegen seiner ausgezeichenten Wasserqualität bekannt. Im Hochsommer kann man hier wunderbar baden (leider ist es heute noch zu kalt).

Ca. 100 Meter abseits des Sees, in Richtung Wald, geht es zur Felixer Alm, ein wunderhübsches Restaurant mit lieber Bedienung. Die Natur drum herum mit schönen Wiesne, Bächlein, Steinen lädt die Kinder zum entdecken, krackseln, "gotschen" ein - ein Paradies.

 

Tipp: Hier müsst Ihr unbedingt die super-leckere "Röschti" probieren.

Brot backen
Hinter dem Namen Vinschgauer Paarl steckt ein geschmackvolles Brot nach Südtiroler Tradition. Ein ganz tolles Erlebnis ist die Besichtigung der alten Hofmühle Ratnocker Hof. Jeweils am Freitag-Nachmittag wird das Brot auf traditionelle Art und Weise nach Original Vinschger Originalrezept hergestellt, Besucher sind herzlich willkommen. 200 Stück stellt das Ehepaar an diesem Tag her. Wir sind begeistert, noch mehr, als wir zum Schluss vom frischen, noch warmen Brot probieren dürfen. Herrlich.


Mein Fazit

Hier oben würden wir gerne noch viel, viel länger bleiben. Und eigentlich dürfte man einen solch grandiosen Geheimtipp gar nicht ausplaudern. Vom Trubel im Tal lässt es sich einfach perfekt ausklinken. Die sechs nach Holz duftende Chalets aus Lärche und Zirbelkiefer, ganz ohne Leim und Plastik, mitten in den Wäldern Südtirols sind Balsam für die Seele. Was ihr ausserdem lieben werdet - die Gemeinschaftsjurte, die gemütlichen Lagerfeuer am Abend, Schwimmen im Natursee und das Sein und Entdecken in der Natur. Mein ganz besonderes Highlight: Kein Plastik, nicht mal Leim und Nägel gibt's in den Häusern. Nachhaltigkeit wird hier gross geschrieben.

 

Wir haben unseren Aufenthalt von A bis Z restlos genossen und möchten an dieser Stelle auch die wunderbare Gastfreundschaft herausstreichen. Die Kombination zwischen Ferien in der Natur, dazu eine riesen Portion Komfort Charme und Stil ist einzigartig und sucht seinesgleichen.

 

Die Kinder waren rundum happy und kaum gesichtet. Sie fanden sich im „Nu“ zurecht, konnten sich selbständig und frei bewegen. Und ich, ja ich träume mich gerade beim Schreiben dieser Zeilen zurück in die hübsche Waldsauna, auf unseren hübschen Balkon mit Sicht auf die Dolomiten und auf die gemütliche Sonnenliege direkt vor dem Haus. Toll war's.

 

Die familienfreundliche Region hat unglaublich viel zu bieten. Die grandiose Natur wartet mit vielen schönen Ausflugs- und Wandermöglichkeiten auf. Rundum wunderbare Ferien in der Natur, Erholung und happy Familiy-Life garantiert ist. 

 

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Wir wurden von Familie Passer eingeladen. Die Annahme setzte voraus, dass wir frei über unsere Eindrücke berichten konnten.