Der Familien-Reise Blog by mamicheck.ch

 

Corinne, Mami von 2 Kindern (5 und 10 Jahre): Vor kurzem exakt so in einer Zeitschrift gelesen: Bayern - es gibt viele Gründe, das Land am Rande der Alpen zu besuchen: Die herrliche Natur der bayrischen Berge, glitzernde Seen, alte Städte, die Mentalität der Einwohner, die Auswahl an Möglichkeiten... hmm, das tönt gut und mir wird bewusst, dass wir dieses Land bis anhin gar nie richtig wahrgenommen haben. Die Herbstferien stehen vor der Türe und wir beschliessen spontan an diesem Zustand etwas zu ändern. Wir werden einmal

                              mehr erfahren: Schönes kann so nah sein.


Allgäu - Bayerischer Wald - München: Ein kleiner Road-Trip mit den Mädels

1. Etappe: Oberjoch im Allgäu

Bei der Suche nach unseren Feriendomizilen halten wir normalerweise Ausschau nach einer familienfreundlichen Destination mit dem Gewissen Etwas, eine Portion Charme nehmen wir auch gerne in die Wunschliste mit auf, klein und fein ist ganz nach unserem Geschmack. Dabei sind Kinderhotels eher nicht so „unser Ding“. Nun hat es sich für unseren Bayern-Roadtrip aber so ergeben – für einmal werden wir so ganz ohne Papi & Göttergatte unterwegs sein, nur wir drei Mädels, und es stehen einige Tage „Kinderhotel pur“ an. Wir geben uns Mühe und fahren möglichst unvoreingenommen los.

Zu Bayern gehören die vier Urlaubsregionen Allgäu, Franken, Oberbayern und Bayerischer Wald. Unsere Reise führt uns in drei Etappen vom Allgäu, über den Bayerischen Wald nach München und wieder nach Hause.


ANREISE
Unser erstes Etappenziel führt uns ins knappe 2 1/2 Stunden von Zürich entfernte, “höchstgelegenen Kirchdorf Deutschlands”, nach Oberjoch im Allgäu. Die Anfahrt ist eine eher trübe Angelegenheit. Regen, gefolgt von dichtem Nebel, alles grau in grau, begleiten uns den ganzen Weg. Das letzte Stück fällt dann auch noch ziemlich kurvig und eng aus. „Mami, ich han huuunger“, "Mami,wenn sind mir endlich det?, „Mami Mami Maaamiiiii“... Help me out of here. Schon ein bisschen grau im Gesicht (die Kids), ich im Pendant mit farbenfrohem „rot-Teint“ erreichen wir dann aber doch das Kinderhotel Oberjoch. Heureka.

DER ERSTE EINDRUCK

Tadadaaaaa: Beim Betreten der grossen und imposanten Lobbyhalle ist die Tristess schnell vergessen: Es ist mächtig, duftet nach Rosenblüten und Schwimmbad, klar, dass die erste Frage nicht lange auf sich warten lässt: “Gehen wir nachher schwimmen?”. Ein schöner Spielbereich mit Fliegenpilz-Häuschen und grossen wie kleinen Gummi-Felsbrocken unterhält meine Kids bestens, bis ich in aller Ruhe eingecheckt habe. Schwieriger wird es erst wieder, wenn es darum geht die beiden von hier weg zu locken.

ZIMMER

Es gibt insgesamt 145 Familienzimmer, unseres ist gross und gemütlich mit viel Holz, passend zum Allgäu eingerichtet und bietet alles, was man sich so wünscht: Ein grosser Wohnschlafraum und ein kleines, abgetrenntes Kinderzimmer mit Stockbett (ich bestelle gleich nach der Besichtigung einen zweiten Ausfallschutz – er wird innerhalb von weniger als 5 Minuten montiert), Badezimmer mit Dusche und Badewanne, ein separates WC und ein Balkon mit wunderschöner Weitsicht auf das Tal. Für alle von uns stehen Badetaschen mit Bademänteln und Badeschuhen in der jeweils passenden Grösse bereit. Ein Flat-TV und kostenlos SKY ist erhältlich. Der Hit aber ist ganz klar die grüne Kuschelhöhle im Wohnbereich. „Wow Mami, das isch mega, dörfed mir do schlafe?“. Eigentlich schade, dass wir uns aufgrund des grossen Freizeitangebotes in und ums Hotel nur so wenig im Zimmer aufhalten werden.

BADELANDSCHAFT

Nachdem die “Wer-schläft-wo”-Frage geklärt ist, kommt das Thema Schwimmen wieder auf. Einmal mehr frage ich mich, woher diese Kleinen ihre grenzenlose Energie hernehmen. Dort bestelle ich künftig auch. Nach einer kurzen Pause – mehr scheint keinesfalls nicht drin zu liegen - ziehen wir also los.

 

Die Badelandschaft im Erdgeschoss des Hotels ist riesig, und alle kommen hier auf ihre Kosten. Hier gibt es einen grossen Pool um Bahnen zu ziehen, einen warmen Whirlpool (schöööööön), ein Kinderhallenbad „Plantschen auf dem Bauernhof“ mit 35 Grad Wassertemperatur und sehr schön: einen Outdoor Infinity Pool, der eine perfekte Aussicht auf das Bergpanorama bietet.

Klar, dass morgen wieder Schwimmen angesagt ist – und am übernächsten Morgen sowieso. Die riesige Wasserrutsche hat es in sich und ist der Knaller für die Girls: Mit 128 Metern ist sie die längste Reifen-Wasserrutsche in einem deutschen Hotel.

Tipp zum Hallenbad: Der Poolberich ist jeweils bis 22 Uhr geöffnet. Nach dem Abendessen ist dort meist nicht viel los und man hat sowohl den Whirlpool als auch das Schwimmbecken fast für sich allein.

SO VIEL ACTION MACHT HUNGRIG - SCHLEMMEN ALL INCLUSIVE

Ein grosszügiges Frühstücksbüffet, Schmankerlauswahl zu Mittag, Kuchen-, Eis- und Brotzeitbüffet am Nachmittag sowie täglich wechselnde Themenbüffets am Abend werden angeboten.
Das Frühstück wie auch das Abendessen nimmt man jeweils am gleichen Tisch ein, den man am Anreisetag zugewiesen bekommt. Der sehr grosse Speisebereich ist in mehrere Räume und Bereiche aufgeteilt. Eltern mit kleinen Kindern wissen sicherlich den Familien-Bereich mit angrenzender Spielhöhle zu schätzen.

Wer es etwas ruhiger mag - Halloooo hier, winke-winke, wir bitte - der findet an der Fensterfront eine abgegrenzte und damit auch um einiges etwas ruhigere Ecke. Das haben wir sehr geschätzt.

Tipp: Es lohnt sich allfällige Platzierungswünsche schon bei der Buchung mitzuteilen.

HOTEL IN OBERJOCH

Kinderhotel Oberjoch ****

Prinzenwald 3

87541 Bad-Hindelang-Oberjoch

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Anreise

Die Anreise, in unserem Falle mit dem Auto und ab Kanton Aargau, betrug 3 Stunden. Das letzte Stück fällt ziemlich kurvig und eng aus.


Rund ums Hotel

Preisbeispiel

Die kleinsten Zimmertypen (Bsp. Zimmer Joy für 2 bis 4 Personen und 44 m2) kosten in der günstigsten Zeit für eine Familie (2 Erwachsene und 2 Kinder von 5 und 10 Jahren) 388 Euro pro Tag (All Inklusive) – 2'328 Euro für 7 Tage.
In der Hauptsaison: 494 Euro (All Inklusive) – 2'964 Euro für 7 Tage).


Nicht wenig, aber bei der Budgetierung kann mit einge-rechnet werden, dass wir während unseres gesamten Aufenthalts das Portemonnaie nicht einmal benötigt haben (Verpflegung, Skipässe, Bus- und Bergbahnen sind inklusive).

 

Zimmer

Im Kinderhotel Oberjoch gibt es einen älteren und einen renovierten (teurer) Teil. Es stehen verschieden grosse Familienzimmer und auch Apartments zur Auswahl.

 

Tipp: Zimmer mit Blick auf das Bergpanorama buchen.

 

Lage

Das Hotel befindet sich in Oberjoch, einem Hochsattel im bayerisch-schwäbischen Ober-allgäu und gleichzeitig auch dem höchstgelegenen Kirchdorf Deutschlands. Die Bergregion zählt mit zu den schönsten Wandergebieten des Allgäus und zeichnet sich durch seine Schneesicherheit aus.


Good to Know

Wir sind während den Herbstferien im Hotel gewesen und es war gut besucht. Ich fand die Atmosphäre angenehm. Eine andere Familie berichtete uns, dass es in der Hauptsaison im Kinderhotel Oberjoch jedoch ganz schön „voll“ und sie sich dann nicht so gerne im Hotel aufhalten, bzw. deswegen nur noch in der Nebensaison kommen, um auch den Hotelbereich entspannt nutzen zu können.

Rund um die Region

Bergbahnen

Im Preis des Kinderhotel Oberjoch sind die meisten Bergbahnen inbegriffen, die nächste Station ist ca. 500 Meter entfernt. Es gibt viele schöne Wanderwege, auch einen tollen Themenwanderweg für Kinder, den wir selbst getestet haben (siehe dazu auch linke Seite).

Winter & Skifahren

Das Skigebiet Oberjoch ist eines der 10 höchst gelegenen Skigebiete Deutschlands und zeichnet sich vor allem durch durch seine Schneesicherheit und die familiäre Atmosphäre aus.


Die Kinderskischule mit Übungsgelände und Zauber-teppich für die Allerkleinsten befindet sich direkt auf dem Hotelareal.

Die grösseren Skifahrer werden mit dem kostenlosen Shuttle-Bus vom Hotel zum Skilift gebracht werden. Dank der „Bad Hindelang PLUS Card“ (erhält jeder Gast) sind die Skipässe im Winter gratis. Das rechnet sich schnell und gut.


Zur Bergstation Iseler sind es ca. 500 m.


Weitere Ausflugstipps

 

Füssen

Ein Tagesausflug hat uns ins wunderschöne Dorf Füssen geführt, hier haben wir das wunderschöne türkisfarbene Wasser der Lech bewundert.

 

Alpsee-Coaster

Der Alpsee-Coaster ist Deutschlands längste – fast 3000 Meter - ganzjahres Rodelbahn (sie ist bei jedem Wetter in Betrieb, da ein Dach montiert werden kann). 68 Kurven, 23 Wellen und 7 Jumps gibts hier inklusive.

Infos: www.alpsee-bergwelt.de

 

Tipp Weihnachtsmarkt

Den Weihnachtsmarkt in Bad Hindelang (ca. 7 km entfernt) gibt es erst seit wenigen Jahren und doch ist er schon weit über die Grenzen hinaus bekannt. Völlig zu Recht – er soll wirklich einer der schönsten und sehr liebevoll gestalteten Weihnachts-märkte, sein. Trotz des grossen Besucherandrangs geht es hier noch einigermassen entspannt und beschaulich zu.



Damit am Buffet keine langen Wartezeiten entstehen, gibt es davon gleich zwei davon – und ein zusätzliches Kinderbuffet mit allerlei Speisen, die vor allem den kleinen Gästen gut schmecken. Insgesamt war die Auswahl sehr umfangreich und das Essen sehr lecker, eine Diät sollte man wenn mögich auf später verschieben. Für die Kleinsten gibt es ebenfalls eine riesige Auswahl an Gläschen und Breien.

Cool: Butterspender ausprobieren: Teller drunter, Knopf drücken und schon landet ein Stückchen frischer Butter wohltemperiert und streichfähig auf dem Teller: „Sooo cool Mami, ich nimme nachher grad nomal es Brötli.“

Getoppt wurde das nur noch von der Softeis-Selbstbedienungstheke. Yummie. Finden auch wir grossen.

Good to Know: Beim Frühstücksbuffet stehen Lunch-Bags parat, diese dürfen beliebig bepackt werden, was wir für eine bevorstehende Wanderung auch gleich und gerne genutzt haben. Ein schönes Malbüchlein und Stifte stehen am Kinderbuffet bereit. Tip top.

Wir beschliessen den nächsten Vormittag im Hotel zu verbringen, denn hier gibt es noch jede Menge zu erkunden.

Der Kinderbereich ist nach Altersgruppen aufgeteilt. Die ganz Kleinen (Wahnsinn: hier werden schon Kinder ab der zweiten Lebenswoche betreut) werden im Babybereich betreut. Gleich daneben gibt es den Mini-Club für die etwas grösseren Kids. Und dann gibt es auch den Teenie-Club und Spielmöglichkeiten, wie einen Indoor-Spielplatz, Air-Hockey, Tischfussball, Tischtennis, Kletterwand, Bowlingbahn, Indoor-Eislaufbahn (wirklich wahr!) und vieles mehr. Eines ist gewiss, Langeweile kommt hier nicht auf.

OUTDOOR-SPIELPARADIES
Eigentlich könnte man sich die ganze Zeit im Hotel aufhalten, aber es werden auch viele Outdooraktivitäten angeboten. Es gibt nebst der grossen Hüpfburg einen eigenen Kletterwald mit 15 Stationen, der zum Verweilen (wir habens getestet... drei Stunden später) einlädt. Vor allem auch der Minizoo mit den Alpakas Puschkin und Picasso, den Ponys Max und Moritz, Esel Emil, den Ziegen Schwänli und Bärli und drei Hasen – wir kennen sie jetzt alle gut und persönlich (2 Stunden später) – hat es unserer Kleinen angetan und von nun an besuchen wir sie täglich.

Etwas weiter oben haben wir ein wunderschönes, ruhiges und grünes Fleckchen für uns entdeckt, hier sitzen wir lange, reden, geniessen, "plantschen" im Flüsschen und suchen Steine.

In und ums Hotel entdecken wir immer wieder liebevolle Details, die uns zum schmunzeln bringen und zeigen, dass hier mit viel Herz für Familien gearbeitet wird.

WELLNESS ICH KOMME

Ich habe die Saunalandschaft genutzt, während die Kleinen im Kinderland einen Traumfänger und Indianer-Freundschaftsbändeli (Wer errät das Motto des heutigen Tages?) basteln. Ich hatte die Wahl zwischen mehreren Themensaunen und einem sehr stilvollen Panoramaruheraum, perfekt für mich und mein Buch. Einfach herrlich und ich beginne zu fantasieren: Ich könnte mir morgen im Spa gegenüber eine schöne Wellness-Behandlung gönnen, oder soll ich am Yoga-Kurs für Einsteiger teilnehmen, die Blumen- und Kräuterwanderung tönt vielversprechend, Rückenfit würde mir auch nicht schaden, der Kaffee-Kurs mit dem Barrilla-Meister "gluschtet" mich auch... Die Auswahl ist grenzenlos, die Zeit leider nicht.


Apropos: Wer noch nie eine Lomi-Lomi Massage ausprobiert hat, sollte es hier tun. Ich bin mir sicher, wenn jeder Mensch nur einmal im Jahr in den Genuss dieser Wohltat käme, wäre diese Welt ein besserer Ort.

EISBAHN OHNE EIS

Nun möchten wir aber noch auf der hoteleigenen Eislaufbahn vorbeischauen. Leider sind die Kunststoffplatten nur ein klein bisschen rutschig, so dass ein Fahren oder Gleiten gar nicht richtig möglich war. Für ganz kleine Kinder ist das sicherlich sinnvoll, denn sie können hier gut lernen auf Kufen zu gehen ohne auszurutschen, für die grösseren ist es eher langweilig. Schlittschuhe braucht man nicht von daheim mit zu nehmen, es gibt Schuhe in allen Grössen zum kostenlosen Ausleihen. Warme Kleidung ist auch nicht nötig, im Raum herrscht normale Zimmertemperatur.

Nach dem Nachtessen stehen heute magische Momente mit dem Zauberclown Mimo auf dem Programm. Später überlegt sich die „Grosse“ an der Stirnlampen-Expedition durchs Hochmoor (für Kinder ab 10 Jahre) teilzunehmen. Und im Kinosaal spielt heute zu Feier des Indianertages der Kinofilm Yakari. Für die Kinder – Gross wie Klein – wird hier wirklich ein tolles, kreatives und abwechslungsreiches Programm geboten.

Ausflüge in- und um Oberjoch

AUF ZUM SCHMUGGLERPFAD

Am nächsten Tag brechen wir gleich nach dem Frühstück zum Kinder-Themenwanderweg „Schmugglerpfad“ auf.
Früher war dieser Weg wegen seiner Grenznähe ein beliebter Schmugglerpfad. Perfekter Stoff um daraus einen tollen Themenwanderweg für Kinder zu schaffen.

Wir sind ihn abgelaufen, ein tolles Erlebnis für Gross und Klein: Angekommen an der Bergstation Iseler (Die Berg- und auch die Talfahrt ist dank der Bad Hindelang PLUS Card kostenlos) entscheidet sich, ob wir uns als Team Schmuggler oder als Team Grenzwärter auf den Weg machen. Das Glücksrad entscheidet: Heute sind wir für einmal die Schmuggler. Die Kinder findens so genau perfekt. Wir erhalten die notwendigen Utensilien und werden in die Aufgabe eingeweiht die da heisst: Wir durchwandern nun als Schmuggler den Schmugglerpfad und müsse das Schmugglergut von Tirol nach Bayern befördern ohne dabei von den Grenzwärter gefasst zu werden. Wir erleben viel (wir stempfeln, lösen Rätsel, nehmen am Wettrennen durch ein Labyrinth teil...) und geniessen dabei zu jeder Zeit die wunderschöne Landschaft.

Distanz: Ca. 4 km
Dauer: Ca. 1.5 Stunden
Start: Talstation der Iselerbahn in Oberjoch (Allgäu)

Ziel: Bei der Wannerjochbahn in Schattwald (Tirol). Der Wanderbus bringt einen anschliessend bequem wieder zurück und verkehrt im Stundentakt.


Den restichen Tag verbringen wir dann in-und-um das Hotel. Die Zeit reicht bei weitem nicht aus, um alles auszuprobieren, was wir gerne möchten. Das Angebot ist wahrlich riesig und erstaunt mich immer wieder aufs neue.

 

LEICHTE RUNDWANDERUNG DURCHS HOCHMOOR

Auch am dritten und letzten Tag in Oberjoch gehts noch einmal raus in die Natur.

Nach dem Frühstück planen wir einen gemütlichen Rundwanderweg durch das Hochmoor bei Oberjoch. Auf einfachen Wegen bieten sich uns schöne Ausblicke auf Iseler und die umliegenden Berge. Im Sommer sollte ein Abstecher ins Moorbad unbedingt eingeplant werden, einem kleinen, wunderhübschen Freibad direkt am Ausgangspunkt der Wanderung.
Unsere Wanderung startet beim Parkplatz direkt vis-à-vis der Talstation der Iselerbahn, den wir nicht benötigen (die Distanz ab Hotel ist nicht weit). Auch gibt es hier ein gemütliches Restaurant, die Moorhütte mit kleinem Spielplatz und Geissengehege.
Wir wandern entlang des Moorweges, der von Wiesen mit Blume und Bäumen umgeben ist. Gleich zu Beginn erreichen wir eine Hinweistafel, die Wissenswertes zum Moor erklärt. Die Kinder planen, mindestens die Hälfte der darauf abgebildeten Blumen und Pflanzen auf unserem Weg zu finden – sehr gut, eine erste Motivationsspritze ist gefunden. Nach wenigen Schritten gelangen wir auch schon zur Abzweigung, der zu einem Aussichtsturm führt...
Nichts wie hin.

Die Aussicht ist toll, wir schiessen Fotos und geniessen, danach spazieren wir weiter. Ein Schild mahnt uns, auf dem Weg zu bleiben. Das Gebiet ist geschützt und wir entdecken wunderbare, uns bis dahin uns nicht bekannte Pflanzen und Sträucher, fantasieren von Tieren, die wir in Baumstämmen wieder erkennen (siehe letztes Foto oben – welches Tier seht Ihr darin?), überqueren saftige Wiesen und überqueren einen kleinen Bach. Nach einer knappen Stunde befinden wir uns wieder am Start und entscheiden einstimmig, dass diese herrliche und einfache Wanderung unbedingt zu empfehlen ist. Sie führt durch eine unglaublich bezaubernde, wunderschöne und interessante Hochmoorlandschaft, erdet und tut gut.
Wer von der Hauptstrasse noch weiter nordöstlich läuft findet auch hier einen schönen Wanderweg beim Kaltenbrunnenbach. Einfach links zwischen den Bäumen durch und schon befindet man sich in mitten einer wirklich wunder-wunderschönen Landschaft.

KLEINER EINKAUFSBUMMEL IN SONTHOFEN Am späten Nachmittag fahren wir ins Städtchen Sonthofen, welches Luftkurort und südlichste Stadt Deutschlands ist. Es eignet sich gut für einen kleinen und gemütlichen Einkaufsbummel, den sich meine Grosse herbei gesehnt hat. Das kleine Städtchen befindet sich ca. 15 Fahrminuten von Oberjoch entfernt.

 

WANDERUNG ZUR HISCHENALP

Am nächsten Vormittag spazieren wir zur Hirschenalp, geniessen ein letztes Mal die Aussicht bevor wir zurück im Hotel die Koffer im Auto verstauen und die nächste Etappe unserer Bayern-Reise in Angriff nehmen.


Nächste Etappe: Nach drei wunderbaren Tagen im schönen Oberjoch geht unsere Reise auch schon weiter: Unser Ziel der Ulrichshof im Bayerischer Wald, der gemeinsam mit dem angrenzenden Böhmerwald in Tschechien die grösste Waldfläche Mitteleuropas bildet.

 

Begleitet Ihr uns in den Bayerischen Wald? Hier gehts lang...

MEIN FAZIT: Allgäu und das Kinderhotel Oberjoch

Wir haben unseren Aufenthalt sehr genossen. Man muss sich schon bewusst sein, dass es sich um ein Kinderhotel handelt und sich hier vieles um die Kinder dreht. Trotz allem herscht ein entspanntes Ferienambiente.


Gross und Klein kommt gleichermassen auf ihre Kosten – und das völlig unabhängig vom Wetter. Die Kombination von breitem, kulinarischem Angebot, umfangreichen Sport- und Wellnesseinrichtungen sowie Spielmöglichkeiten und Kinderbetreuung sorgen für einen Rundum-Wohlfühl-Aufenthalt für die ganze Familie. Es wird hier wahrlich für jedes Familienmitglied etwas geboten, ob mit Baby, mit Kleinkind oder kurz vor der Pubertät stehendem Sprössling, man muss wenige Kompromisse machen, irgendwie passen hier alle Urlaubswünsche unter einen Hut.


Ein grosses Plus: es entstehen keine weiteren Kosten für Mahlzeiten und Softdrinks, denn Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie eine Nachmittagsjause mit Kuchen sind inklusive. Ebenfalls inklusive ist die Bad Hindeland plus Card – mit der beispielsweise Skipässe und das Ski-Kinderland, die Nutzung der Bergbahnen und der Linienbusse kostenlos sind. Die Region hat viel zu bieten.

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Diese Pressereise erfolgte auf Einladung von Bayern Tourismus. Herzlichen Dank dafür und dass wir die Region frei von Beeinflugssungsversuchen testen durften.


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