Der Familien-Reise Blog by mamicheck.ch

 

Für mamicheck.ch berichtet Corinne, Mami von 2 Kindern (5 und 10 Jahre), von Ihrem Road-Trip während den Sommerferien. "Diesen Sommer zieht es uns in die Berge. Wir sehnen uns nach Natur und Ruhe, etwas Kultur aber auch das gewisse Ferienfeeling soll nicht fehlen. Auf eine lange Anreise haben wir keine Lust und das Budget soll sich in Grenzen halten. Wir wagen das Experiment und versuchen dies in der Schweiz zu erhalten. Berge wie aus dem Bilderbuch, wunderschöne Seen, tolle Ausflugsmöglichkeiten und dazu super-leckeres Essen. Tadaaaaaa: Wallis wir kommen."


Sommerferien im Wallis. Das Wallis ist super - und das zu Recht.

Der Kanton Wallis ist das perfekte Reiseziel für einen Familienurlaub: Die Anreise hält sich perfekt in Grenzen, die Sprach- und Kulturunterschiede ebenso, durch seine Südlage ist es hier im Sommer meist schön warm und kinderfreundlich ist die Region definitiv auch. Zudem – finde ich – ist das „Walliserditsch" der schönste Dialekt ever. Wir haben uns für euch ein wenig umgeschaut und ganz schön viele schöne Möglichkeiten gefunden.

 

Unser Road-Tripp dauert eine Woche und führt uns an insgesamt drei verschiedene Orte im Kanton Wallis: Als ersten Overnight-Stopp haben wir den Kurort Leukerbad ausgesucht.

ANREISE

Samstag Morgen und wir brechen gleich nach dem Frühstück auf. Beruhigend ist das Gefühl zu wissen, dass wir nun nicht wie letztes Jahr 7, 8 oder je nach Stau noch mehr Stunden im Auto sitzen werden. In etwas mehr als 3 Stunden sollten wir bereits unser Ziel erreichen. Wir entscheiden uns für die Anfahrt via Lausanne und umfahren damit den Lötschbergtunnel. Gemäss Navi werden wir so 10 Minuten länger unterwegs sein, dafür gehts praktisch nur gerade aus und was sind schon 10 Minuten. Eben!

 

Spätestens wenn man die regelmässig aufeinander folgenden „Walliser-Aprikosen-Marktstände, am Strassenrand passiert, weiss man, dass das Ziel nicht mehr fern ist. Wir können nicht wiederstehen, erstehen ein Kilo (für 5 Franken!) und geniessen – so fühlt es sich gerade an - die feinsten Aprikosten ever.

 

Nach kurzer Fahrt durch das Rhonetal steigen wir der Sonne entgegen Richtung Leukerbad. Viele Ausflügler schwärmen von den warmen Thermalquellen, für der Kurort so bekannt ist. Auch wir haben einen Besuch eingeplant. Wir bleiben 2 Tage in Leukerbad und möchten die Zeit nebst dem Baden auch nutzen, um ein paar persönliche Highlights in und um dieses Alpendorf herum zu entdecken.

 

UNSER HOTEL
Wir verbringen unseren Aufenthalt im Hotel Volksheilbad. Wie der Name vermuten lässt, blickt das Hotel an bester Lage im Dorfzentrum auf eine Geschichte zurück, die im Eingangsbereich auch ihre Spuren hinterlassen hat. Die Eingangshalle wirkt wenig einladend. Man findet auf derselben Etage einen Skiraum und auch ein Spielzimmer. Beides in erster Linie zweckmässig. Die Zimmer sind dagegen grosszügig, frisch renoviert und blitzblank sauber. Die Kinder schlafen auf einem Bettsofa im „Wohnzimmerbereich“, die Eltern schlafen im ursprünglichen Schlafzimmer. Die Wand dazwischen wurde durchgebrochen. Mir gefällt besonders die Aussicht vom Balkon und die gute Lage.

 

Eine Nacht inklusive – ebenso einfachem – aber sehr gutem Frühstücksbuffet, dem es an nichts fehlt, kostet für uns vier CHF 202.-.

Wir starten mit einem gemütlichen Spaziergang durch die Gassen des Bergdorfs. Und sind begeistert. Bei der Einfahrt ins Dorf hat uns der „Wow-Effekt“ nicht erreicht, das Dorf wirkte eher unspektakulär, weder gemütlich noch urchig noch besonders einladend. Das ändert sich schlagartig, wenn man das – weitgehend autofreie – Dorfinnere – erreicht. Nach wenigen Schritten hören wir Klänge von Handörgeli und Klarinette, die Kinder habens nun eilig und wollen wissen, was dahinter steckt. Vor einem kleinen Restaurant spielen drei Einheimische gemütiche Schweizer-Musik, viele Leute schlendern vorbei, bleiben stehen, klatschen mit. Es passt perfekt zur Dorfidylle. Eine wunderbare Stimmung kommt auf.

 

Weiter auf unseer Entdeckungs-Tour fallen uns die grossen, sehr gepflegten Gemüsegärten auf, die an mehreren Stellen im Dorf anzutreffen sind.

Die Eingangsbereiche, Innenhöfe und Gässchen der Holzhäuser sind liebevoll mit Blumenbeeten geschmückt. Das Dörfchen zeigt sich uns von seiner besten Seite. Urige Details wie Holzmasken und knorrige Türknäufe wecken die Aufmerksamkeit unserer Girls und sie starten das Spiel, wer die nächste tolle Schnitzerei entdeckt. So geht spazieren gleich etwas einfacher – auch für uns.

Es empfiehlt sich wirklich, die Häuser genau anzuschauen – man entdeckt so einige verstecke Details. Besonders gefallen hat mir das alte Waschhäuschen, in dem sich früher die Dorffrauen jeweils am gleichen Tag zum gemeinsamen Waschen – und zum quatschen – getroffen haben. So macht Waschen fast schon Spass.

Immer wieder führt uns unsere Dorfbesichtigung an Brunnen vorbei. Manche sind warm, andere kalt, wiederum andere fast heiss, ich würde mich am liebsten rein setzen. Wunderbares Thermalwasser und ich lerne, dass dieses nicht nur für rheumatische Beschwerden sondern auch für Burnout- und stressgefährdete Personen von grosser Heilwirkung ist.

Die Strassenbezeichnungen bringen mich immer mal wieder zum Schmunzeln:

Thermalbad Leukerbad

Etwas später machen wir uns auf ins Thermalbad. Toll ist, dass in Leukerbad alle Distanzen gut und relativ schnell zu Fuss erreichbar sind. Es liegt wirklich alles nah beieinander, klein, überschaubar. Dies versprüht eine gewisse Gemütlichkeit, man findet sich rasch zurecht und mit Kindern erspart man sich Diskussionen über einen langen Fussweg.

PS: Die riesen grossen Liegestühle stehen überall in Leukerbad herum und laden zum gemütlichen ausruhen ein. Ich glaube wir haben sie alle mindestens einmal ausprobiert.

Das Thermalbad ist toll. Endlich ein Thermalbad an dem die Kinder nicht einfach nur still und leise sein müssen.
Hier gibt es insgesamt 10 Becken, darunter auch reine Spiel- und Plantschbecken für die Kleinen, Rutschbahnen, reinspringen ist in gewissen Becken erlaubt. Wir geniessen die Sprudel, den Wirlpool, flitzen gefühlte 100x von den beiden Rutschbahnen, anschliessend wechseln mein Mann und ich uns ab und geniessen je einen Saunadurchgang. Hier kommt wirklich jeder auf seine Kosten. Wer ohne Kinder oder mit bereits älteren unterwegs ist und es lediglich ruhig geniessen will, für den empfehle ich die Walliser Alpentherme & Spa, welche sich ebenfalls im Dorfzentrum befindet.


Meine persönlichen Tipps zum Bad

  • Gegen Abend scheint sich das Bad mehr und mehr zu füllen. Es empfiehlt sich „antizyklisch“ baden zu gehen.
  • Im Winter, jeweils einen Abend in der Woche wird das Thermalbad ab 20:15 Uhr zur Aqua Mystica. Dann werden Feuerstellen rund um das Aussenbecken aufgestellt, eine wunderbare mystische Stimmung entsteht. Die wechselnden Farbeffekte sorgen für ein tolles Ambiente. Dazu ertönt passende Musik wie Enya. Und das Tüpfchen auf dem „i“:abends sind viel weniger Leute im Bad unterwegs als tagsüber. Eine tolle Erfahrung so zu baden.

 

Nachtessen
Baden macht hungrig. Gleich vis-à-vis vom Bad befindet sich das italienische Restaurant Giardino.

 

Wir haben einen Tisch reserviert und weil das Timing so gut stimmt, schlendern wir direkt nach dem Bad dahin.

UNSER HOTEL

Hotel Volksheilbad ***

Kurparkstrasse 24

3954 Leukerbad (VS)
Schweiz

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ANREISE

Die Anreise, in unserem Falle mit Auto ab Kanton Aargau, betrug etwas mehr wie 3 Stunden. Wir entschieden uns für die Anfahrt via Lausanne und umfahren damit den Lötschbergtunnel. Gemäss Navi werden wir so 10 Minuten länger unterwegs sein, dafür gehts praktisch nur gerade aus und wir sparen die Kosten für den Verlad.


LEUKERBAD

Leukerbad liegt zentral im Kanton Wallis, im Südwesten der Schweiz auf rund 1‘400 Meter über Meer und ist der grösste Thermalbadeort der Alpen.

 

Leukerbad ist sehr gut erschlossen und mit dem Auto wie auch ÖV sehr gut erreichbar.

Die Geschichte der Thermal-quellen in Leukerbad reicht bis in die römisch-helvetische Zeit zurück. Bereits vor Jahrhun-derten waren sich die Besucher der heilsamen Wirkung des Thermalwassers bewusst und nahmen den damals beschwer-lichen Weg auf sich, um die Thermalbäder zu besuchen.


AKTIVITÄTEN IN DER NÄHEREN UMGEBUNG

KLETTERSTEIGE

In Leukerbad gibt es zwei herausfordernde Klettersteige. Den Klettersteig Gemmi-Daubenhorn, der längste Klettersteig der Schweiz und einen speziellen Erlebnis-klettersteig der es - nur schon beim Zuschauen - in sich hat. Die durchaus luftige Attraktion befindet sich auf rund 2300 m.ü.M. beim Gemmipass. Das aussergewöhnliche an diesem Klettersteig ist die Tatsache, dass diverse Elemente eines Seilparks mit den Elementen des Klettersteigs verknüpft sind. Highlights sind die 65m lange Seilbrücke oder die 20m hohe Drehleiter:

SPORARENA LEUKERBAD

Die Sportarena ist 365 Tage im Jahr geöffnet, was vor allem auch bei schlechtem Wetter eine gute Notlösung zum Outdoor-Programm sein kann.

Ganz toll: Mit der Gästekarte erhalten alle Besucher von Leukerbad kostenlosen Eintritt auf alle - auch viele für Famiien geeignete - Dienstleistungen, einige Beispiele:

  • Eishalle (Schlittschuh/Hockey...)
  • Tennisplätze
  • Badminton- und Squash
  • Spinning & Fitness
  • Boulder
  • Ping Pong
  • Minigolf
  • Fussball

Lediglich das Material muss gemietet werden, sofern man kein eigenes mit bringt.

Zur Website...

TOLLE FAMILIENWANDERUNG

Ein schöner, familientauglicher Wanderweg ist der Thermalquellen-Steg, der über Majingsee erweitert auch zum schönen Restaurant Weidstübli führt. Der Weg führt über die Dalaschlucht – eindrücklich und wunderschön, Wasserfall und Hängebrücke inklusive.

Das Restaurant Weidstübli ist eine tolle Destination für Familien mit tollem Wasserspielplatz für Kinder – und alle kindgebliebene (liebe Grüsse an dieser Stelle an meinen Mann, der nicht wiederstehen konnte, die Wasserpumpen auch gleich selbst auszuprobieren...). Ich hingegen war fasziniert von der fabelhaften Aussicht bis hinunten nach Leukerbad.

Schaut mal die Aussicht:


THERMALBAD

In Leukerbad stehen nebst kleinen zwei grosse öffentlich zugängliche Thermalbäder zur Verfügung, beide im Zentrum des Dorfes und gut zu Fuss erreichbar.
In der modernen Walliser Alpentherme & Spa Leukerbad finden sich eher Ruhesuchende und Geniesser. Nebst Innen- und Aussen-Thermalbad gibt es hier auch ein Römisch-Irisches Bad und ein Walliser Saunadorf.

 

In der Leukerbad Therme, der grössten Thermalbade-An-lage der Alpen, stören auch die Kinder nicht, was uns sehr gut gefallen hat. Nebst einer Reifen- und einer Röhrenrutsche gibt es hier genügend Möglichkeiten, dass sich Erwachsene wie Kinder wohl fühlen können:

  • Hallenbad
  • Sportbad
  • Kurbad, 37° mit Sprudel
  • Plauschbad mit 36°C
  • Freibad
  • Wasserfall und Fussbad
  • Dampfbad-Grotte
  • Kinderbecken
  • Solarium und Sauna

GOOD TO KNOW - GÄSTEKARTE

Bis 8 Jahre gratis

Kinder bis 8 Jahre erhalten kostenlosen Eintritt in die Thermalbäder und für die Bergbahnen.

 

Gästekarte-Benefits
Ortsbus:  Er fährt in regelmässigen Abständen zu den wichtigen Stationen wie Dorf-Zentrum, zur Gemmi- und zur Torrent-Bahn. Er darf kostenlos genutzt werden.


Elektrobikes: Mit der Gästekarte hat man die Möglichkeit im RelAction Shop 2 Stunden kostenlos E-Bikes zu mieten und zu testen. Eine tolle Möglichkeit um das Dorf zu erkunden. Zur Website...

Autoverlad Lötschberg: Wer via Autoverlad-Lötschbergtunnel heimfährt erhält mit der Gästekarte eine Reduktion von 15% auf die Fahrt.


PREISBEISPIEL

im Hotel Volksheilbad für eine Familie mit 2 Kindern (Beispiel: 4 + 7 J.)

Hochsaision (Juli):

Familienzimmer inkl. Frühstück:

CHF    202.- / Tag

CHF 1'414.- / Woche



Die Kinder schaffen es nur kurz auf ihre Stühle, sie haben den riesigen grossen Abenteuerspielplatz – ein tolles Piratenschiff – im Aussenbereich entdeckt. Ein mega Spielplatz würd ich mal sagen:

Uns soll es recht sein, wir bekommen einen schönen Tisch und gluschten uns durch die Speisekarte.

 
Äs Glasli Wii darfs immer sii !"

Wein gehört im Wallis scheinbar auf den fixen Ernähungsplan eines Erwachsenen. Na dann, wir freuen uns auf unseren Fendant.

 

Bereits herrscht Full-House im Restaurant, trotzdem nehmen sich die Angestellten Zeit und sind aufmerksam und freundlich. Viele Familien, aber auch Paare und Senioren fühlen sich hier scheinbar wohl. Auch im Innenbereich gibt es ein grosses Spielzimmer, welches sowohl für kleine Kinder wie auch grössere (Playstation, Billardtisch, Töggelikasten) für Unterhaltung sorgt.

Trotz der vielen Kinder ist es im Restaurant nicht wirklich laut und eine gute Stimmung kommt auf und wir fühlen uns bereits weit weg vom Alltag daheim. Das Essen schmeckt toll. Ich lasse an dieser Stelle für einmal Bilder statt Worte sprechen:

Vor dem Heimgehen erhalten alle Kinder einen Ballon. Eine aufmerksame Geste, Kinder sind hier mehr als willkommen. Wir können das Restaurant sehr empfehlen.

Tipps

  • Unbedingt reservieren, das Restaurant ist jeweils sehr gut gebucht
  • Mit kleinen Kindern einen Tisch am Fenster mit Sicht auf den Aussenspielplatz reservieren. So hat man die Kleinen auch vom Tisch aus gut im Blick. Das Spielzimmer befindet sich ebenfalls in diesem Teil.

Auf zum Schäferfest auf dem Gemmi


Am nächsten Tag gehts auf den Gemmi, das wohl bekannteste Ausflugsziel von Leukerbad. Von hier oben hat man einen mega Weitblick über die Alpenlandschaft und das Tal. Bei der Talstation des Bähnlis gibts einen kostenpflichtigen und nur sehr kleinen Parkplatz. Es empfiehlt sich den Bus zu nehmen (kostenloser Ortsbus) oder zu Fuss hier hin zu spazieren. Auf dem Gemmipass startet die bekannte Wanderung von Leukerbad nach Kandersteg. Für uns steht heute aber ein anderes Highlight auf dem Programm.

Einmal im Jahr findet auf der Gemmi das bekannte, Schäferfest statt, ein traditionsreicher Anlass, dass die Walliser Schäfer zusammen mit ihren Berner Kollegen erstmals 1957 durchführten. Es soll die Zusammengehörigkeit zwischen den Kantonen symbolisieren. Wir spazieren dafür ab Bergstation Gemmi bis zum Daubensee (gute 15 Minuten einplanen), knipsen unterwegs Erinnerungsfotos während die Kinder von einem zum nächsten Steinmännchen rennen und die Wanderer dabei unterstützten, diese höher und noch höher zu machen. Die Lanschaft hier oben ist wunder-wunderschön, rauh und karg, ein eindrückliches Hochplateau in das ich mich sogleich verliebe.

Bereits von weitem hören wir die Klänge des Alphorns und entdecken in der Ferne die vielen bereits wartenden Besucher am Ufer des Daubensees. Wir laufen schneller. Die Spannung steigt. Was hier wohl gleich geschehen wird? Und wir suchen uns ein schönes, strategisch gut gelegenes Plätzchen.

Punkt 12 Uhr beginnt das Spektakel. Aus allen Richtungen strömen die Schafe – insgesamt 700! - von den umliegenden Bergen hinunter zum See, dort wartet das „Gläck“ auf sie, eine Mischung aus Kleie und Salz. Die Schafe erhalten diesen Gaumenschmaus nur einmal im Jahr. Es ist unglaublich und ein unvergessliches Erlebnis solch viele Schafe in solch einer wunderschönen Kulisse herbei rennen zu sehen, greifbar nahe sausen sie an uns vorbei, auf der Wiese angekommen bleiben sie stehen, beginnen zu mampfen und begutachten uns Zuschauer.

Die Kinder sind begeistert, ich ebenso. Bevor wir uns auf den Heimweg machen geniessen wir unser mitgebrachtes Pick Nick und schauen beim Seilziehen zu, anfeuern inklusive.

Tipps zum Schäferfest und der Gemmi

  • Ein feines Pick Nick und eine Decke mitnehmen. So kann man hier gemütliche Stunden verbringen.
  • Es empfiehlt sich bereits früh morgens die Bergbahn auf den Gemmi zu nehmen, nach 10:30 Uhr steht man lange an weil alle noch rechtzeitig auf das Spektakel hinauf gebracht werden wollen.
  • Tipp zur Bergbahn: Wenn man das Bahnticket bereits am Vortag kauft, darf man sich in die wesentlich – viel – kürzere Warteschlange einreihen.
  • Alternative zur Bahn: Der Wanderweg vom Dorf hinauf auf den Gemmi geht zwar stets empor, ist dafür aber wunderschön und gelegen und man wird mit prächtiger Aussicht belohnt. Gehzeit ca. 2 Stunden.
  • Auf der Gemmi gibt es einen eindrücklichen Klettersteig, der Elemente eines Seilparks mit jenem des Klettersteigs verbindet. Mir persönlich haben bereits beim Zuschauen die Knie geschlottert aber ich kann mir gut vorstellen, dass dies gefallen kann. Adrenalin und Abenteuer garantiert:

Zurück vom Gemmi – immer noch begeistert und schwärmend von den vielen tollen Eindrücken, die wir soeben erleben durften, entscheiden wir uns spontan für die Besichtigung der grossen Sporthalle, von der uns berichtet wurde. Die Halle ist nicht mehr auf dem neusten Stand. Aber dafür sind die Möglichkeiten fast grenzenlos, das Wort Langeweile hat hier keinen Platz.

Zur Verfügung steht eine riesen grosse Eishalle, auf der Hockey gespielt werden kann oder man Eilaufen kann, Tennis- Badminton- und Squash-Plätze, wie eine Boulderwand und ein Minigolf-Platz stehen zur Verfügung, ebenso ein Billard-Tisch, Fitness- und Spinningraum. Ferien mit Teenagern stehen hier definitiv unter einem guten Stern. Was uns besonders beeindruckt: All diese Dienstleistungen sind kostenlos nutzbar, lediglich das Material – sofern man kein eigenes dabei hat – muss geliehen werden. Hier befindet sich im Winter übrignes auch die Kinderskischule und der Zauberlift. Es macht uns gluschtig, noch nie sind wir im Sommer Schlittschuh gelaufen – Das wollen wir ändern und schnallen uns kurzerhand die Schlittschuhe an. Los gehts! Wir verbringen eine tolle Stunde auf dem Eis und spielen anschliessend noch eine Partie Billard.

Fazit

Eine Partyhochburg darf man in Leukerbad gewiss nicht erwarten. Die Stimmung im Dorf ist gemütlich, entspannt, urchig mit einer schönen Prise Walliser Charme. Nebst entspanntem – und gleichzeitig auch kinderfreundlichem – Thermalbaden gibt es hier auch sonst so einiges zu tun. Tolle Spielplätze, schöne Wanderungen, Klettersteigen und die kostenlose Nutzung der Sporthalle runden das Angebot ab. Es wird für Jung und Alt viel geboten, man fühlt sich in Leukerbad willkommen.

 

Schön wars in Leukerbad, für uns gehts der Road-Tripp weiter nach Saas Fee.

Kommt doch mit, hier gehts lang...

 

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