Der Familien-Reise Blog by mamicheck.ch

 

Südtirol ist voller Gegensätze: Palmen, Obstwiesen und Weinberge schaffen ein mediterranes Lebensgefühl.

Ich habe mich mit meiner Familie aufgemacht und – ganz selbstlos – die Region und seine Möglichkeiten für euch angeschaut. Man merkt vielleicht an Fotos und Text: ich werde immer - immer - immer wieder kommen, (m)ein neu entdecktes Paradies.

In love with Südtirol

Südtirol ist voller wunderbarer Gegensätze: Palmen, Obstwiesen und Weinberge schaffen ein mediterranes Lebensgefühl. Corinne besucht mit ihrer Familie Südtirols Süden und berichtet für mamicheck.ch von ihren Erfahrungen. Die vier besuchen „Ötzi“ in seinem Museum, schlendern durch die Landeshauptstadt Bozen und folgen dem Tipp einer einheimischen Blumenverkäuferin ins scheinbar schönste Geschäft der Stadt. Sie schwimmen im Montiggler See, essen Pizza und geniessen den legendären Hugo, Eine Wanderung führt die vier zu den berühmten Erdpyramiden, sie fahren mit der ältesten Seilbahn der Welt, besichtigen einen wunderbaren Haflinger-Pferdehof und besuchen das Schloss Sigmundskron der Bergsteiger-Legende Reinhold Messner....

5 Tage, unzählige Fotos, kulinarische und touristische Highlights, ganz viel Apfelsaft und ein volles Reiseherzchen später steht fest: Wir kommen wieder. Wie ist es möglich, das ein Fleckchen Erde es schafft so hübsch zu sein und sich in solch kurzer Zeit mitten in unsere Herzen zu schleichen. 

Es ist Mittwoch vor Auffahrt, Kindergarten und Schule sind um 12 Uhr vorbei und wir fahren direkt los, das Mittagessen gibts heute im Auto denn wir möchten möglichst viel aus den bevorstehenden Tagen herausholen.

Freudig motiviert gehts los bis... Der Arlberg-Pass ist gesperrt. Einmal mehr führen Hubby und ich Diskussionen darüber, warum das Navi nicht upgedatet wurde und wer verantwortlich für diese Routenwahl ist. Alles Reden nützt nicht viel: Es bleibt nur die Fahrt über den Pass. Schon bald stellt sich heraus, dass dies nur halb so schlimm ist, Stau haben wir keinen und dank der trotz allem vorherschenden Vorfreude vergehen die 51/2 - statt wie geplant 4 1/2 Stunden - auch ganz passabel vorbei.

Und überhaupt - es gibt auch erfreuliche Nachrichten: durch diesen Umweg konnte ich gleich einen ersten kleinen "Geheimtipp" für euch erspähen: Oben angekommen wartet das riesen - wirklich riesen, riesen - grosse Design Outlet Center Brenner (mit über 60 internationalen Marken) auf alle Shoppingbegeisterte... Marken wie Reebock, Adidas, Benetton, Schöffel, Chiemsee u.v.m lassen hier bestimmt nicht nur Frauenherzen höher schlagen. Mehr dazu...

Gartenhotel Moser ****S am Montiggler See

Unsere Bleibe für die kommenden Tage befindet sich direkt am wunder-wunder, wirklich wunderschönen Montiggler See, nicht weit von Bozen und vielen Ausflugsmöglichkeiten entfernt. Diese Kombination und hat uns überzeugt. Wer dieses wundervolle Fleckchen auch einmal besuchen möchte, dem können wir das Gartenhotel Moser ****S (Link zur Website...) mit seinem gepflegten Garten, dem tollen Outdoor-Pool und Hallenbad, liebevolle Details wohin das Auge blickt, Fitness, Spa-und Wellness-Bereich, grandiosem Abendessen und vielem, vielem mehr wahrlich ans Herz legen. Sehr sogar !

Kurz das Gepäck aus Zimmer verbannt, noch kurz in die Hängematte auf dem Balkon gehüpft (was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen, sie soll zum absoluten Lieblings-Aufenthaltsort unserer Girls werden) gehts auf Entdecker-Tour durchs Hotel. Angekommen im unteren von insgesamt drei Stockwerken, neben dem wunderschönen Hallenbad und dem gut ausgerüsteten Fitnessclub befindet sich ein grosser und von 13:30 bis 21:30 Uhr betreuter Kinderclub. Hier machen sich Betreuerin und Kinder gerade auf den Weg zum hoteleigenen Alpacagehege. Die Hotelbesichtigung wird uninteressant, unsere Mädchen, sonst so gar nicht so, wollen gleich mit und bei der täglich stattfindenden Fütterung helfen.

Mein Mann und ich wissen uns zu helfen, wir erkunden in der Zwischenzeit auch noch die Garten- und die Wellnessanlage und spazieren anschliessend gemütlich zum Grossen Montiggler See, der seine Ufer inmitten des Naturschutzgebiets Motiggl hat.

Ein Traum. Innerhalb kurzer Zeit hat dieser Ort geschafft, mich die Alltagssorgen hinter mir zu lassen, zu entschleunigen. Wir schlagen den Wanderweg, der rund um den See führt, ein. Entlang dessen finden wir immer wieder gemütliche Plätze zum Abkühlen, grillieren oder Entspannen. Herrlich.

 

Etwas nordöstlich gibt es gleich noch ein weiteres Paradies zu entdecken. Hier befindet sich nämlich der Kleine Montiggler See, mindestens genau so schön, beruhigend, paradiesisch.

Am Abend geniessen wir bei aufmerksamem Serice ein wunderbares 4-Gänge Menü und kosten leckere Weine aus der Region. Feinschmecker und Geniesser kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten. Die Kinder bedienen sich am Kinderbuffet, nachdem sie sich gegen das gemeinsame Essen im betreuten Kinderbereich entschieden haben. Wir geniessen die Familienzeit, schlemmen und beraten, wie wir die kommenden Tage verbringen möchten.

Irgendwann reichts den Kindern dann doch und während wir auf den nächsten Gang (hausgemachte Tagliatelle mit frischen Trüffeln aus der Region...) warten, verschwinden die beiden wiederholt im Spielbereich.

Den nächsten Tag starten wir mit einem ausgiebigem Frühstück (das Buffet ist jeweils bis 11 Uhr geöffnet)  und einer Abkühlung im tollen Poolbereich mit Rutschbahn, Sprudelbecken, Springbrunnen...

 

Danach machen wir uns auf den Weg nach Bozen. Keine 10 Fahrminuten später parkieren wir im City-Parkhaus (Euro 2.50 pro Stunde, dass ginge bestimmt auch günstiger, aber wir motivieren uns mit dem Argument, dass wir uns dafür direkt im Zentrum befinden). Erstes Etappenziel, der wohl schönste Ort in Bozen: Die vornehme Bar des wunderbaren Hotel Laurin mit seinen Jugendstil-Fresken von Bruno Goldschmitt. Das Ambiente ist wunderschön. Wir entscheiden uns für eine erste kurze Kaffeepause - draussen auf der schönen Terrasse im grünen.

Bozen ist eine Reise wert und eine wirklich schöne Stadt mit einem gemütlichen Zentrum. Wir nehmen uns Zeit, um durch die kleinen Gassen der Altstadt zu spazieren, die wunderschönen Häuser, versteckten Gärten und Geschäfte zu bestaunen, wir besuchen den Obstmarkt, passieren den Traditionsbetreib, den ich persönlich grandios finde, das Messergeschäft Lorenzi in der Bindergasse. Überall finden sich kleine, spezielle Delikatessengeschäfte, Läden, die mit viel Liebe zum Detail geführt werden. Auch bekannte Ladenketten wie Zara, H&M, Calzedonia u.s.w. sind hier nicht weit. Mein Lieblingsgeschäft schlechthin ist das Tonhaus in der Rauschertorgasse. Hier wird ausgewählte Keramik von Sütdtiroler Künstlerinnen, Prozellan aus Österreich, Deutschland und aus dem südlichen Italien verkauft.

Vor der Weiterfahrt besuchen wir gut gelaunt dann noch den nördlichen Teil des Parks am Hauptbahnhof.

 

Ach ja, sehr leckeres, typisch Südtiroler Essen gibt es übrigens in der Löwengrube (Link Restaurant...)

UNSER HOTEL

Wir finden es ganz wunderbare, das Gartenhotel Moser ****S am Montiggler See. Familienfreundlich, Genuss, Geselligkeit und Herzlichkeit stehen hier definitiv an erster Priorität. Erholung pur.

+Zur Website...


LAGE

Das Hotel befindet sich direkt am wunderschönen Montiggler See, nahe der Ortschaft Eppan (2 km). Innerhalb von 15 Minuten erreicht man die Landeshauptstadt Bozen und viele weitere Ausflugsmöglich-keiten.

 

SERVICE

Das Personal ist unglaublich herzlich und bemüht. Man fühlt sich rundum wohl und jederzeit gut aufgehoben. Generell ist zu sagen, dass man im Südtirol an den meisten Orten mit mediterraner Lässigkeit und viel Herzlichkeit empfangen wird.


ANREISE:

Die besten Varianten um ins Südtirol zu gelangen sind:


a) via Österreich - Arlbergpass
b) via Davos - Veraina

Gemäss Navi ist der eine Weg kilometermässig etwas weiter entfernt,  bei der Fahrzeit wiederum wird kein Unterschied berechnet. Wir haben uns für Variante a entschieden, da unsere Girls nicht gerne kurvenreiche Strassen fahren. Allerdings hätten wir den Veraina-Verlad in Betracht ziehen können.

WICHTIG: Vor der Abreise, die Staumeldungen prüfen und sich informieren, ob der Arlbergtunnel (Variante a) geöffnet ist. Falls man sich für den Weg über den Arlbergpass entscheidet wartet hier ein grosses Designer Outlet-Center mit über 60 internationelen Marken auf Shoppingbegei-sterte... Mehr dazu...


DISTANZEN ab Hotel:

Pragser Wildsee (70 Minuten)
Kalterer See (10 Minuten)
Wolfsgrubener See (20 Min.)

Montiggler See (Gehdistanz)
 
Stadt Bozen (20 Min.)
Stadt Meran (30 Min.)
Dorf Eppan (5 Min.)

Schloss Sigmundskron (10 Min.)
Ritten / Erdpyramiden (25 Min.)

Jenesien (25 Min.)
Hochplateau Salten (25 Min. + 15 Min. Gehdistanz)
Kino Knotten (1 Stunde)

Val Gardena (1 Stunde)
Seiser Alm (45 Min.)


BOZEN & UMGEBUNG: UNSERE HIGHLIGHTS

Bozen

Hotel Laurin:

Der wohl schönste Ort in Bozen: Die vornehme Bar des Hotel Laurin mit seinen Jugendstil-Fresken von Bruno Goldschmitt.

Messergeschäft Lorenzi

Der Traditionsbetrieb be-

findet sich in der Bindergasse.

 

Mein Lieblingsgeschäft

Das Tonhaus in der Rauschertorgasse. Hier findet man ausgewählte Keramik von Sütdtiroler Künstlerinnen.

 

Tipp: Rad ausleihen

Auf dem Radweg an den Flüssen Talfer und Eisack das „Shanghai“, den italienischen Teil Bozens erkunden. Einen Aperitif im Da Picchio in der Quireinerstrasse, eine Pizza im Possilipo am Hadrianplatz und dann auf ein Eis zu Dani in der Reschenstrasse 158.

 

Schloss Sigmundskron

In den alten Mauern dieses Schlosses hat der bekannte Bergsteiger Reinhold Messner ein Museum eröffnet. Bilder, Skulpuren und Reliquien erzählen von der Bedeutung der Berge für Menschen.


Jenesien:

Anreise: Auch hier hat man die Wahl. Mit dem Auto erreicht man Jenesien innerhalb von ca. 14 Minuten ab Bozen - dafür muss man aber einige Kurven auf sich nehmen. Wer es lieber etwas "direkter" mag, kann die Seilbahn ab Bozen nehmen.


Pferdehof Wietererhof

Good to know: Während den Sommerferien finden hier Reitferien für Kinder ab 8 Jahren statt (Kosten: Euro 280.-/Woche). Diese können ab Januar gebucht weden und sind innerhalb kurzer Zeit ausgebucht.

 

Ruine Greifenstein


Seen

Montiggler See

Am westlichen Ufer des Grossen Montiggler Sees befindet sich das Lido mit einem Restaurant und Stegen auf den See hinaus und einem beheizten Schwimmbad am Ufer. Auch befindet sich hier die längste Wasserrutsche Südtirols.

Pragser Wildsee
Kalterer See


Knottnkino

Ganz grosses Kino ist die Szenerie am Rotsteinkogel. Im sogenannten „Knottnkino“ laden 30 Kinosessel aus Stahl und Kastanienholz dazu ein, Platz zu nehmen und die Aussicht zu geniessen. Von den Kinosesseln aus überblickt man das gesamte Etschtal mit dem Meraner Becken und seinen sternförmig abzweigenden Seitentälern.


Seiser Alm

Unsere Kleine ist fasziniert vom Thema "Hexen", darum entscheiden wir uns für die Themenwanderung "Hexenquelle". Die perfek-te Wahl, so konnten wir sie immer wieder gut motivie-ren, die gemütlichen 1 1/2 Stunden mitzu-wandern. (Zum Wanderweg...).

 

In der Tiroler Alm isst man hervorragend. Und auf dem Spielplatz können sich die Kinder wunderbar vertun.


BabySpot App Babyfreundliche Cafés & Co.

Wer mit kleinen Kindern im Südtirol unterwegs ist, wird sich über diese kostenlose App freuen in der eine ausführliche Auflistung aller kinderfreund-licher Cafés zu finden ist. Ebenso werden hier kinderfreundliche Shops, Apo-theken und Kinderhotels aufgelistet.

An all diesen Orten sind Kinder willkommen, wickeln, stillen oder das Milchfläschchen aufwärmen ist so auch unterwegs kein Problem mehr.

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Ritten / Erdpyramiden

Weiter geht die Reise auf ein südlich von Bozen gelegenes Hochplateau auf dem wir die scheinbar perfekte Aussicht auf die Dolomiten geniessen und die bekannten Erdpyramiden besichtigen wollen, die höchsten und formschönsten in ganz Europa.

Standorte/Erreichbarkeit: Ab Bozen fährt die Rittner Seilbahn (hinter dem Bahnhof) im 4-Minuten-Takt nach Oberbozen, weiter gehts mit der Schmalspurbahn bis nach Klobenstein, wo die Wanderung zu den Erdpyramiden beginnt (Dauer ca. 1 1/2 Stunden). Da sich unsere Kleine am Tag zuvor den Fuss verstaucht hat, entscheiden wir uns für die bequeme Variante und fahren mit dem Auto direkt zum Parkplatz in Lengmoos. Vorteil der Bahn ist ganz klar, dass man sich die doch ziemlich kurvige Fahrt hinauf auf das Plateau ersparen kann.

Nach einer kurzen Stärkung in einer Trattoria mit gemütlicher Pergola (mit unglaublich feiner, überdimensional grosser Pizza) führt uns der Wanderweg in ca. 10 Minuten zur Aussichtsplattform. Der Weg verläuft flach und ist auch für Kinderwägen und Rollstühle geeignet.

Und dann breiten sie sich vor uns aus: die Erdpyramiden. Ein Naturspektakel, dass mich innehalten lässt. Wie mächtig und stark die Natur doch ist, und uns ganz nebenbei die Alltagssorgen vergessen lässt. Wir geniessen den Moment, die Aussicht, die Zeit. Für unsere Kleine steht fest: "Das sind die lustigsten Gartenzwerge, die ich je gesehen hab."

Zurück im Hotel. Ich geniesse das süsse "Nichts-Tun" auf der Hollywood-Schaukel, im sicheren Blickfeld unsere Kleinste, die den Spielplatz unsicher macht während sich die Grosse mit gleichgesinnten Gspändli beim Fussballfeld trifft. Und mein Mann... entspannt im schönen Wellnessbereich. Anschliessend schwärmt er von den Aufgüssen in der finnischen Sauna, dem Dampfbad und dem neu erstellten Naturbadeteich. Tiefenentspannt kann auch er nun den Alltag weit hinter sich lassen.

 

Pragser Wildsee: Am nächsten Tag steht ein Ausflug an den Pragser Wildsee an: Der natürliche Stausee gilt als die Perle der Dolomitenseen. Schon lange träume ich davon, einmal dort am Ufer zu sitzen.

In Wirklichkeit ist der See noch viel, viel schöner als auf den Fotos. Die Farben des Sees sind der Hammer und natürlich die Lage zu Füssen der Pragser Dolomiten. Das Wasser aber ist eiskalt. Wer möchte, kann ein Ruderboot leihen, wir haben uns für eine Wanderung rund um den See entschieden. Inklusive Picknick und Plantsch-Einlagen hat die Umrundung ca. 1 1/2 Stunden gedauert. (Bemerkung: Für Kinderwägen ist der Weg eher nicht geeignet)
Der See ist touristisch ziemlich überlaufen. Am besten man bricht am frühen Morgen oder dann am späten Nachmittag auf. Alternativ haben wir anschliessend nach Seen Ausschau gehalten, die weniger bekannt, aber mindestens genau so bezaubernd, sind. Wir sind fündig geworden (siehe weiter unten).

Jenesien auf dem Tschögglberg: Am nächsten Tag gehts nach Jenesien auf dem Tschögglberg wo eine besondere Überraschung auf die Mädchen warten. Jenesien ist nicht nur als Sonnenplateau des Südtirols bekannt (über 300 Sonennstunden pro Jahr sind hier garantiert - ein Traum.) und für das Vorkommen der grössten Lärchenwäldern Europas, hier sind auch die wunderschönen Haflinger Pferde zu Haus. Bereits aus der Schweiz habe ich für meine "rösslibegeisterten" Girls eine Reitstunde (13 Euro/halbe Stunde) gebucht.

Der Wietererhof der Familie Plattner befindet sich etwas ausserhalb des Dorfes (durch das Dorf fahren, anschliessend links abbiegen bis zum grossen Tor mit dem Pferd drauf) und liegt einfach wunderschön gelegen auf einem nahezu perfekten Stück Bergidylle.

Nebst Reitunterricht und den geführten Pony-Touren durch den wunderschönen Föhrenwald (WICHTIG: Die Reitstunden sind sehr gut gebucht, darum frühzeitig, am besten noch von daheim, reservieren.) gibt es die Möglichkeit gleich hier zu bleiben und Ferien zu machen. Dafür stehen vier schöne, grosszügige und im Südtiroler Stil eingerichtete Ferienwohnungen zur Verfügung, der grandiosen Dolomitenblick von den jeweiligen Terrassen erhält von mir hier und jetzt das Prädikat *5-Sterne".

Die Überraschung ist gelungen - Die Kinder sind seelig - Wir ebenso. Diese Idylle, gepaart mit einer Aussicht die mir den Atem verschlägt, einem feinen, frisch zubereiteten Holunderblütensirup und der Gesellschaft von Pony Mücke macht auch diesen Tag perfekt.

 

Leider reicht die Zeit nicht mehr für einen Abstecher auf das von hier aus nah gelegene Hochplateau des Salten, von wo aus das Panorama gleich noch berauschender sein soll. Ich kann mir nur schwer vorstellen, wie das möglich sein soll.

Wolfsgruber See: Auf dem Rückweg biegen wir schon kurze Zeit später rechts ab und folgen dem Wegweiser Richtung Wolfsgruber See. Hier freuen wir uns auf eine Abkühlung in einem der 10 saubersten Süsswasserseen von Italien, der im Sommer gute 25 Grad warm wird. Wir sind die einzigen Gäste im Restaurant, insgesamt vier Kinder (unsere mitgezählt) teilen sich den See. Wir geniessen. Bemerkung: Am oberen Ende des Sees gibt es eine kleine "Badi" mit Kiosk.

 

Kalterer See: Tags darauf führt uns der Weg (ca. 10 Minuten ab Hotel) zum Kalterer See, der vor allem auch für seine Wassersportmöglichkeiten bekannt ist. Ein Restaurant, ein Lido und der Campingplatz sorgen für "gut-Leute", hier geht es eher touristisch zu und her. Wir mieten ein Pedalo-Boot und flüchten auf den See hinaus.

Rastenbachklamm: Danach folgen wir dem Tipp einer netten Rezeptionsmitarbeiterin und wandern zum Rastenbachklamm (etwas oberhalb des Sees), eine schöne Wanderung durch das wildromantische Biotop. Über Stiegen und Brücken kommen wir zu einem grossen Wasserfall. Am Sattel angekommen, machen wir einen kleinen Abstecher zur nahe gelegenen Ruine St. Peter Basilika, der vermutlich ältesten Kirche Tirols. Herzlichen Dank Rachel für diesen wirklich gelungenen "Geheimtipp". Wir sagen ihn gerne weiter.

 

Happymarkt & Seiser Alm: Bevor wir uns tags darauf auf den Weg zur Seiser Alm machen, legen wir einen Zwischenstopp in St. Michael, dem nächst gelegen Ort vom Hotel ein. Hier findet jeweils am Samstag der legendäre Happymarkt statt, der so ganz anders als die üblichen Flohmärkte sein soll und ein Garant für Schnäppchen. Das hat uns gwundrig gemacht und wirklich, einfach nur lustig und unterhaltsam was man hier alles entdeckt. Kino hoch 10.

Ich dem auch wir es nicht lassen konnten und zwischen all den vielen grossen, kleinen und klitzekleinen wichtigen und weniger wichtigen Dingen etwas fürs Daheim gefunden haben (eine ururalte Schreibmaschine) gehts weiter auf die Seiser Alm, die grösste Hohalm Europas, wo wir uns auf eine bevorstehende Familien- Wanderung freuen.
Uns erwartet eine einzigartige Landschaft, autemberaubende Aussicht auf die Dolomiten-Gipfel Langkofel, Plattkofel und Schlern.

Schloss Sigmundskron: Am Papitag überraschen wir meinen Mann mit einem Ausflug auf Schloss Sigmundskron. In den alten Mauern dieses Schlosses hat der bekannte Bergsteiger Reinhold Messner ein Museum eröffnet. Bilder, Skulpuren und Reliquien erzählen von der Bedeutung der Berge für Menschen. Ich habe mich so richtig ins "drum-herum" verliebt: Nebst dem feinen Zwetschgenstrudel im Restaurant verstecken sich schöne und spezielle Details rund ums Thema im Schlossgarten, ich verliebe mich in ein grosses Steinmännchen,  Weisheiten auf Tafeln und Steinen lassen mich innehalten, wir krackseln kleine Treppen hoch und runter und geniessen immer wieder die wunderschöne Aussicht auf Bozen und die Rebberge.

 

Und dann heisst es auch schon Abschied nehmen. Aber...

... Wir sind alle so gar nicht in Stimmung dafür. Im Hotel wird uns empfohlen wegen Staugefahr bereits früh morgens aufzubrechen. Dafür haben wir nun wirklich gar kein Ohr und entscheiden uns gegen alle Vernunft. Noch ein letztes Mal geniessen wir das Frühstück auf der Hotelterrasse, bevor wir uns das hoteleigene (kostenlos zur Verfügung stehende) Kanu schnappen und uns auf dem See in den Tag hinein treiben lassen...

 

Irgendwann lässt sich die Heimkehr aber nicht mehr länger aufschieben und wir brechen auf - kurze Zeit später stehen wir - wer hätte das gedacht: im Stau. Für einmal stört es uns nicht, wir haben es nicht eilig von hier weg zu kommen, denn: Wie ist es möglich, das ein Fleckchen Erde es schafft, so hübsch zu sein und sich in solch kurzer Zeit mitten in unsere Herzen zu schleichen. Darum:


Südtirols Süden: Familienfreundliche Unterkünfte, die wir auch gerne empfehlen:

Pferdehof Wietererhof
Jenesien, Südtirol/Italien

Nebst Reitunterricht gibt es die Möglichkeit gleich hier zu bleiben und Ferien zu machen. Wir waren vor Ort und haben uns von Hof und Unterkünften überzeugt. Von uns gibts auf jeden Fall das Prädikat 5-Sterne für den Wietererhof.

 

Dafür stehen vier schöne, grosszügige und im Südtiroler Stil eingerichtete Ferienwoh-nungen zur Verfügung, der grandiosen Dolomitenblick von den jeweiligen Terrassen ist das Sahnehäubchen.

Parkhotel Holzner ****
Vals, Südtirol/Italien

Ein Familienhotel im Jugendstil mit vernünftiger Grösse und famili-ärem Charakter.

Spielzimmer für grosse und ganz kleine Kinder, Schwimmbad, Spielplatz und Streichelzoo sind vorhanden.

 

Die Zimmer sind komfortabel und gemütlich. 

 

Ein guter Ausgangspunkt für schöne Wanderungen und Ausflüge mit anschliessender Erholung im Wellnessbereich oder im schön angelegten Garten.

Bauernhof Kaserhof
Oberbozen, Südtirol/Italien

Ferien auf dem Bauernhof. Die Gastgeber legen hohen Wert auf Naturbezogenheit und hohe Qualität, und das ist im ganzen Haus spürbar:

In den komfortablen Ferien-wohnungen, der gemütli-chen Bauernstube, auf der Sonnenterrasse mit herrlicher Aussicht auf das UNESCO-Weltnaturerbe der Dolomiten, sowie in den umliegenden Gärten.

 

Nebst Katz und Hund sind hier auch Lamas, Alpakas und Araberpferde daheim.