Der Familien-Reise Blog by mamicheck.ch

 

Für mamicheck.ch berichtet Corinne, Mami von 2 Kindern (5 und 10 Jahre), von Kurzferien in Scuol im Engadin, wo sie für einmal nicht im Hotel sondern in der dortigen Jugendherberge übernachtet hat.

Jugendherbergen. "Mir wurde an diesem Wochenende bewusst, dass ich schon lange, sehr lange, in keiner Jugendherberge mehr übernachtet habe. Es hat sich viel getan..."


Unser Wochenende in der Jugendherberge und warum ich umdenken muss.

Ein verlängertes Wochenende nach Scuol steht auf dem Programm. Nach der Schule am Freitag, gleich nach dem Mittagessen, soll es losgehen. Mein Mann hatte wieder einmal eine seiner glorreichen Ideen: "Komm wir übernachten in der Jugendherberge. So wie früher. Das wird lustig. Unseren Kindern wird's gefallen und wir sparen erst noch Geld."

 

OH WEE - Auf was habe ich mich eingelassen, als ich diesem Vorschlag zugestimmt habe. Jugendherbergen. In meinen Erinnerungen reihen sich "schaudrige" Bilder wie Spüldienst, muffige Wolldecken, spartanische Hochbetten, Hausregeln und unordentliche Duschräume, die mit anderen Gästen geteilt werden müssen aneinander.


ANREISE
Wir brechen pünktlich auf und entscheiden uns nicht lange darauf für eine kurze Kafipause bei der Raststätte am Walensee. Das Lokal selbst ist nicht erwähnenswert, die Aussicht hingegen umso mehr. Wir sitzen direkt über der Autobahn mit Blick auf den nahen Walensee. Wunderschön, Ferienstimmung kommt - spätestens jetzt - auf.

Danach geht die Reise weiter Richtung Landquart und Davos. Unser Navi möchte uns nicht über den Flüelapass fahren lassen und lotst uns direkt zum Kassenhäusschen des Vereina-Autoverlads. Das war so nicht geplant. Trotzdem überzeugt uns die nette Dame mit den Argumenten, dass die Fahrt mit dem Autozug doch so viel schneller wäre und erst noch gänzlich ohne Kurven. Wir erinnern uns an die letzte Passfahrt - unsere Mädchen fandens so gar nicht gut und waren schon nach wenigen Kurven grün und blau im Gesicht... Überzeugt, wir bezahlen die leider nicht ganz günstige Fahrt und reihen uns in die Wartekolonne. Der Zug fährt 2x stündlich.

 

Die Fahrt war ein Erlebnis wert. Die Kinder sind zu uns nach vorne gekraggselt um das "Spektakel" an vorderster Front mit zu erleben. Wir  erzählen Gesichten über kleine Gespenster die hier im Tunnel hausen,  fragen uns wer im Auto hinter uns sitzt und wieso in regelmässigen Abständen Schmetterlinge an uns vorbei fliegen, was machen die bloss hier im Tunnel? Nach kurzweiligen, etwas mehr als 10 Minuten befinden wir uns bereits auf der anderen Seite des Berges und fahren - erholt und mit gesundem Teint - weiter. Jetzt sind es nur noch wenige Minuten bis nach Scuol.


Tipp zum Vereina-Verlad:
Die Durchfahrt kostet Fr. 34.-. Bezieht man das Ticket in der Jugendherberge erhält man es für Fr. 25.-.

EINCHECKEN IN DER JUGENDHERBERGE

Das hätten wir nicht erwartet: Freundliche Mitarbeiterinnen hinter einer modernen, in Holz und Beton gehaltenen Rezeption erwarten und begrüssen uns herzlich. Bereits jetzt dämmert mir, dass meine Erinnerungen an die damaligen Jugendherbergen nicht mehr ganz mit der heutigen Situation übereinstimmen. Ich muss umdenken.

Wir erhalten unsere elektrischen Zimmerschlüssel und werden in den 3. Stock begleitet. Und auch hier überrascht der Blick ins Zimmer:

Unser Familienzimmer unterscheidet sich nur minim von einem guten Hotelzimmer. Es ist tendenziell etwas kleiner, schlicht und hell, stilvoll (ebenfalls mit Beton und Holz ausgestattet), ein kleines WC und eine kleine Dusche (beides wirklich klein) sind vorhanden. Je nach Familienkonstellation (2, 3, 5, 10 Kinder...) gibt es verschieden grosse Zimmer. 4 kleine Garderobenschränkli sind vorhanden. Was man hier vergebens sucht ist ein Balkon, eine Badewanne oder einen TV. Und: Ein wenig Nostalgie soll wohl sein: Die Betten müssen auch heute noch selber bezogen werden. Doch das verschieben wir auf später.

Wir deponieren das Gepäck im Zimmer und machen uns auf den Weg ins Restaurant. Ab 18:30h kann man hier sein "Essen fassen". Der Ausdruck passt, denn beim Anstehen mit Tablar, Besteck und weiteren Gästen fühle ich mich ein wenig zurück versetzt an die Kantinen-Mittagessen während meiner Schulzeit. Anders als im Hotel, aber gut. Anschliessend suchen wir uns einen Tisch. Die Qual der Wahl. Wir haben ein eher ruhiges Wochenende erwischt, aber ich denke auch wenn der Raum proppenvoll ist, steht man sich hier nicht auf den Füssen rum, der Geräuschpegel hält sich in Grenzen. Wir entscheiden uns für einen Platz am Fenster (Im Winter hätte ich mich näher ans Cheminé gesetzt - gemütlich siehts aus) mit Sicht auf das Bergpanorama.

Aus kulinarischer Sicht darf man hier sicherlich keine Höhenflüge erwarten. Das Essen ist einfach, währschaftlich, Qualität und Angebot sind ganz in Ordnung. Salat und ein kleiner Nachtisch stehen täglich auf dem Programm. Das lokale Bio-Bier Biera Engiadinaisa oder einen Röteli kann man an der Bar bei der Rezeption beziehen.

 

Die Kinder haben von einem Jugendraum im Untergeschoss erfahren. Während wir uns einen Kaffee genehmigen gehen die zwei auf Erkundungstour. Es dauert eine ganze Weile bis sie wieder kommen, wir erfahren, dass sie andere Kinder kennen gelernt und sich im Ping Pong spielen versucht haben. Für die Kleine ist das dort dann irgendwann doch zu langweilig und sie beschäftigt sich lieber zwei Tische weiter mit einer Duplo-Box die für die Kleinen bereit steht. Gesellschaftsspiele, Kinderbücher und ein paar Puzzles gibt es auch.

DER NÄCHSTE TAG

Wir haben erstaunlich gut geschlafen, einzig das Kissen war sehr hart und darum nicht bequem. Wir erfahren, dass wir dieses an der Rezeption gegen ein weiches eintauschen können. Das machen wir gerne.


Das Frühstück (bis 9 Uhr - nicht für Langschläfer wie wir das sind gemacht) ist wiederum einfach, aber gut. Es hat alles was man braucht. Kaffee für mich, Brot, Kunfi, Nutella, Müsli und Früchte. Tip top. Und das frühe aufstehen hat definitive auch seine gute Seite. Wir haben den Tag vor uns und einem angedachten Ausflug in den Schweizerischen Nationapark steht nichts im Wege.

Der Bus fährt direkt vis-à-vis von der Jugendherberge und lässt uns bei der einzigen Bärenthaltestelle der Welt „Ravitschana“ aussteigen. Von hier startet man nach Überquerung der kleinen Holzbrücke direkt auf den Bärenerlebnisweg "Senda da l'Uors", ein Themenweg für Kinder.

Der Weg ist gut zu gehen, weder steil noch schwierig und nur knappe 1.5 km lang. Je nach dem wie lange man sich Zeit für die insgesamt neun Posten nimmt, kann man sich hier aber gut 2 bis 3 Stunden vertun. Die Landschaft ist wunder-wunderschön. Das Engadin hat so viel zu bieten und immer wieder wird uns bewusst, wie wunderschön die Schweiz doch ist.

Der Themenweg wurde mit viel Liebe zum Detail gemacht und ist für kleine wie auch grössere Kinder gut gedacht. Man erfährt auf spielerische Art und Weise viel über den Bären, einer davon, sein Name ist Lumpatz, lebt gar hier im Park. Das macht die Wanderung gleich noch etwas spannender. Unsere Girls suchen nach Spuren und Hinweisen, vielleicht ist er ja ganz in der Nähe.
In einem Labyrinth können wir Bärenweg-Besucher herausfinden, wo die Bären überall anstossen: Strassen, Siedlungen, Städte oder Stromzäune versperren ihnen den Weg. Spannend ist ein Vergleich zwischen dem Bären und dem Menschen der mit Holzblöcken dargestellt ist: Nach 8 Monaten beispielsweise wiegt ein Menschenkind 8 Kilo, ein Bärenbaby bereits dreimal mehr. So geht das weiter bis zur ausgewachsenen Bärin, die nach zwei Jahren stolze 180 Kilo wiegt. Nun verstehen wir, warum Bären einen Bärenhunger haben.

Am Ende des Wegs befindet sich das kleine Museum Schmelzra, im oberen Stockwerk mit einer Bärenausstellung die unglaublich liebevoll und kinderfreundlich gestaltet wurde. Die Kinder dürfen hier alles anfassen, in eine Bärenhöhle hinein schauen, ein Fell streicheln, zeichnen und ein Märchen zum Thema kann angehört werden. Direkt daneben befindet sich eine Grillstelle (auf dem Weg selbst gibt es auch einige davon).

Zurück gehts dann wieder mit dem Bus der uns quasi vor die Haustüre der Jugendherberge bringt.

Nach einer kurzen Verschnaufspause besichtigen wir dann erstmals das Dörfchen Scuol. An den verschiedensten Dorfbrunnen degustieren wir das unterschiedlich schmeckende und berühmte Mineralwasser (es lohnt sich einen leeren Becher dabei zu haben) und bestaunen die wunderschönen Häuser mit ihren Verzierungen und die vielen kleinen Gässchen.

Auf dem Rückweg genehmigen wir uns ein Glacé in der Gelatteria an der "Hauptstrasse" des Dorfs. Hier gibt es auch Einkaufsläden (Volg, Coop, Bäckereien, Souvenirläden...) und verschiedenste Restaurants.

Zurück in der Jugendherbege ist auch schon bald wieder Nachtessen Zeit. Tipp zum Nachtessen: Einige Gäste bestellen Pizza im Restaurant, die sie dann hier essen oder kaufen sich etwas im Coop (5 Gehminuten entfernt) und verpflegen sich so selbst was man hier ungeniert tun kann.

 

MIT DEM TROTTI AUF DEN BERG

Gleich vis-à-vis der Jugendherberge befindet sich die Bergstation Motta Naluns. Hier mieten meine beiden Grossen (Mann und Tochter) gefederte Trottinetts mit extra grossen Rädern, mit dem sie eine Talabfahrt planen. Ohh we. Ich und die Kleine begleiten die beiden mit der Gondel hoch, verbringen oben dann aber lieber unsere Zeit auf dem Spielplatz. Leider regnet es und wir bleiben nur kurz. Aber auch so ist leicht zu erkennen, dass der Spielplatz sehr gut und toll ausgerüstet ist und Kinder hier eine Menge Spass haben können. Und ich bin begeistert von der Aussicht, welcher Spieplatz kann da mithalten?

Bemerkung: Hier oben befindet sich auch die Kinderskischule und ich entdecke einen Kinderhort, der während der Wintersaison geöffnet ist. Ein langer Zauberteppich steht für die kommende Saison bereit. Bei guten Schneeverhältnissen kann man von hier direkt bis ins Dorf runter fahren.

 

Die Trottinett-Raser kommen begeistert und mit roten Backen unten an. Sie schwärmen, auch wenn ich heraushöre, dass die Fahrt doch mit einer gewissen Vorsicht genossen werden sollte und nicht unbedingt für kleine Kinder geeignet ist. Ein Helm ist unabdingbar, langsames und angemessenes Fahren ebenso.

 

Tipp für Adventure-Families: Wir lernen in der Jugendherberge eine Familie mit schon etwas älteren Kindern (Teenager-Alter) kennen, die bei der selben Organisation einen Tag zuvor ein Familien-Riverrafting gebucht haben. Auf dem In geht es so zwei Stunden den Fluss hinunter. Das Erlebnis muss unwahrscheindlich gewesen sein und für Familien, die etwas Adrenalin und Abwechslung suchen einfach toll.

 

 

GUARDA

Bevor es wieder nach Hause geht - die Zeit vergeht viel zu schnell - steht die Besichtigung des Dorfes Guarda auf unserem Programm, ein Ort, der schon sehr lange auf meiner Bucket-Liste steht.

 

Das Schellenursli-Dorf Guarda liegt auf einer sonnigen Südterrasse des Unterengadins auf 1653 m. Es befindet sich keine 10 Fahrminuten von Scuol entfernt. Schon bei der Anfahrt mit Blick auf das Dorf am Hang, übrigens autofrei (Parkplätze gibt es am Eingang zum Dorf), weiss ich, wieso es mich hier hin gezogen hat.

Ein Dorf mit so viel Charme, Reiz, liebenswürdigen Gassen und gemütlichen Fleckchen, die Aussicht wunderschön... (M)ein Traum. Wir staunen und spazieren kreuz und quer durch die Gassen.

Bei einem kleinen Garten-Bistro machen wir Halt, weil uns die Aussicht fasziniert und für einen Momant den Atem raubt. Gemütliche Gartenstühle mit Sicht auf das Bergpanorama stehen hier bereit, dazu gibts frische Aprikostenwähe des Hauses.

SCHELLEN-URSLI WEG

Die Girls wollen weiter. Dem Schellenursli ist ein spezieller Wanderweg gewidmet, der besonders gut für Familien geeignet sein soll. Wir beschliessen kurzentschlossen diesen Rundweg der seinen Start am Dorfausgang hat via Lajet bis Plan Champatsch abzulaufen.

 

Der Weg ist toll und mit viel Liebe zum Detail gemacht. Es gibt viele verschiedene Stationen, an denen wir noch einmal die Geschichte des Schellen-Ursli durchleben. Die Kinder können Wasser mit dem Joch transportieren, Glocken läuten, Spuren lesen, Memory spielen, Figuren zählen, über eine Hängebrücke zum Maiensäss wandern oder Bilder malen. Insgesamt gibt es 20 Rätsel und Aufgaben, die zum verweilen und nachdenken einladen. Toll.

So gar niemand von uns mag daran denken, aber leider gehts danach wieder heimwärts. Noch einmal beschliessen wir den Weg durch den Vereina-Tunnel zu nehmen, so viel besser ist es anstelle mit Kindern über einen Pass zu fahren, auf dem esihnen wegen den Kurven nicht gut geht. Der Heimweg fällt nicht so leicht wie der Hinweg aus. Wenig später hat uns der Alltag auch schon wieder. Gut haben wir einen Scuoler-Salsiz mit heim genommen. Den gibt es jetzt zum z'Nacht, dazu eine grosse Portion Erinnerungen an ein tolles Wochenende mitten einer wunderschöner Landschaft.

 

 

MEIN FAZIT

Die Zimmer in der Jugendherbe sind allesamt schlicht, praktisch und konfortabel, dazu günstiger als in einem Hotel in der Schweiz. Familien, die einen aktiven Urlaub bevorzugen, Unternehmungen und Outdoor-Aktivitäten planen, sind hier richtig. Die Lage ist perfekt um Ausflüge und Wanderungen zu unternehmen. Bergbahn und Bahnhof befinden sich gleich vis-à-vis.

Für das Zimmer inkl. Frühstück haben wir Fr. 44.-/pro Erwachsene bezahlt.
Kinder von 2 bis 5 Jahren bezahlen 15.- und Kinder von 6 bis 12 Jahren   Fr. 25.- pro Nacht. Babies von 0 bis 1 übernachten kostenlos.

 

Wir haben viele tolle Bekanntschaften geschlossen und waren Teil einer guten Jugenherberge-Gemeinschaft. Eine Erfahrung, die uns in guter Erinnerung bleiben wird. Das Bild der Jugendherbergen aus meiner Jugend wurde an diesem Wochenende neu gemalt.

DIE JUGENDHERBERGE

Jugendherberge Scuol

Prà da Faira, 7550 Scuol

Zur Website

Konzept
Die Jugendherberge Scuol wurde 2007 erbaut und bietet 164 Betten. Für Familien wurden Familienzimmer mit WC und Dusche eingerichtet. Die Anlage ist ökologisch ausgerichtet und bemüht sich, in allen Bereichen Emissionen zu reduzieren. Ein gross-zügiger Speise- und Aufent-haltsraum mit Cheminée, der Spielraum mit Tischtennis und Billard, die Bar, Kiosk und die Terrasse sorgen für eine fa-milienfreundliche Atmosphäre.


Lage

Die Jugendherberge Scuol befindet sich in kurzer Gehdistanz zur Bergbahn, Bahnhof und dem Zentrum. Das bekannte Thermalbad "Bogn Engiadina Scuol" ist innerhalb von 10 Gehminuten oder mit dem Bus erreichbar.

 

Für Winterferien

Die Bergbahn befindet sich vis-à-vis der Jugendherberge. Die Kinderskischule inklusive Kinderhort und Zauberteppich befindet sich beim Restaurant der Mittelstation. Bei guten Schneeverhältnissen ist die Talabfahrt bis zur Jugendherberge möglich. Schlitten können bei der Bergstation gemietet werden.

 

Jugendherbergen-Know How:
Check-in:  
ab 16 h

Check-out: bis 9.30 h
Frühstück:  7 bis 9.30 h
Abendessen: 18:30 bis 19:30 h
Mitnehmen: Handseife


SCUOL

Das Örtchen Scuol befindet sich auf  1'250 m.ü.M. und heisst Famlien offiziell und herzlich willkommen, gut zu wissen, wenn man mit der Familie Ferien machen möchte. Hier gibt es Spielplätze, Grillplätze, Themen- wanderwege, Hallenbad und Freidbäder, einen Seilpark u.v.m.


ANREISE

Die Anreise, in unserem Falle mit dem Auto und ab Kanton Aargau, betrug 2.5 Stunden. Für eine Pause bietet sich die Raststätte Walensee mit schöner Aussicht oder dann das Heidiland. Die Anreise ist via Flüelapass oder mit dem Vereina-Autozug (Fr. 34.-/Weg, fährt 2x stündlich) möglich.


Die Zugverbindungen nach Scuol sind gut. Der Bahnhof befindet sich direkt bei der Jugendherberge.


SCHLECHTWETTER-PROGRAMM

Thermalbad Scuol

Das Thermalbad "Bogn Engiadina Scuol" mit seinem berühmten Thermalwasser befindet sich 10 Gehminuten von der Jugendherberge entfernt. Es verfügt über ein Aussenbad mit diversen Sprudeln und Liegen und über ein wunderbares Bergpanora-ma. Im Innenbereich gibt es diverse Warmwasserbecken und auch einen separaten Sauna-bereich.

 

Ein Geheimtipp soll das Römisch-Irische Bad mit den 16 Stationen sein, welches der einheimische Künstler Steivan Liun Könz erschaffen hat.


Infos zum Thermalbad...

Das Solebad
Das Solebad

BOULDERHALLE:

Die kleine und privat organisierte Boulderhalle liegt nur 3 Gehminuten vom Bahnhof entfernt. Hier ist bouldern in allen Schwierigkeitsgraden, von Anfängern bis Profis, möglich. Auf der Veranda mit Blick auf die Berge darf man geniessen oder auch grillieren. Bezüglich Öffnungszeiten empfiehlt sich vorab jeweils kurz anzurufen.


Infos über die Halle...


TROTTINETT-BERGFAHRT:

Die Vermietstation von Engadin Adventure für Trottinetts befindet sich direkt bei der Bergstation Motta Naluns.

 

Streckenlänge: ca. 10 km

Fahrzeit: ca. 45 Minuten
Preise (inkl. Bergbahn, Helm und Trottinett):
Fr. 30.-/Erwachsene
Fr. 20.-/Kinder


FAMILIEN-RIVER RAFTING:

Bei Engadin Adventure, direkt bei der Bergstation Motta Naluns gegenüber der Jugendherberge können Familien-Riverrafting-Trips gebucht werden.


AUSFLÜGE

Themenwanderweg Bärenweg

Ort: Nationalpark Scuol
Länge: ca. 1.5 km
Dauer: ca. 2 Stunden
Nicht kinderwagentauglich
Diverse Grillstellen
Kinderfreundliches Museum bei der Endstation.


Schellen-Ursli Weg

Ort: Ausgang Dorf Guarda
Länge: ca. 2 km
Dauer: ca. 2 1/2 Stunden
Nicht kinderwagentauglich
Diverse Grillstellen
Einige Höhenkilometer zu überwinden.

Die einzelnen Stationen geben die Geschichte des Schellen-Ursli wieder. Insgesamt gibt es 20 Rätsel und Aufgaben zum berühmten Bilderbuch. Dabei Wasser muss mit dem Joch transportiert werden, Glocken werden geläutet, Schuhe "benagelt", Spuren gelesen, Figuren gezählt und Bilder gemalt.


Flurina Weg
Ort: Scuol
Dauer: ca. 1 Stunden
Der Erlebnisweg erzählt die Geschichte des Mädchens Flurina, welches zusammen mit seinen Eltern den Sommer in Maiensäss verbringt und eines Tages beim Geissen hüten einen kleinen elternlosen Vogel findet und rettet.


PREISBEISPIEL

für eine Familie mit

3 Kindern

(6 Monate, 5 + 11 Jahre)


1 Nacht inkl. Frühstück

+ Fr. 56.-/Erwachsene 1

+ Fr. 56.-/Erwachsene 2

+ Fr. 15.-/Kind 1 (5 Jahre)
+ Fr. 25.-/Kind 2 (11 Jahre)
+ Fr. 0.-/Kind 3 (6 Monate)

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Familienzimmer: Fr. 152.-


Für Abendessen in der Jugendherberge (Suppe, Salat, Hauptgang, Dessert) werden folgende Preise verrechnet:

  • Kinder 2–5: Fr. 8.50
  • Kinder 6–12: Fr. 14.50
  • Erwachsene: Fr. 17.50



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